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Sterbegeldversicherung

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Die Sterbe­geld­versicherung zur finanziellen Sicherheit & Vorsorge

Mit unseren ausgewählten Sterbe­geld­versicherungen sorgen Sie finanziell vor, schützen Ihre Angehörigen und sichern sich ein würdevolles Begräbnis - günstig, einfach & sicher.

SeguraLife.de hat für Sie den Markt analysiert, intensiv verglichen und die besten Sterbe­versicherungen ausgewählt im Hinblick auf Wartezeit, Gesundheitsprüfung und Preis-Leistungsverhältnis. Für jeden Bedarf finden Sie so einfach und sicher die für Sie passende Versicherungslösung:

LV 1871 Sterbe­geld­versicherung ohne Gesundheitsfragen mit nur 6 Monaten Wartezeit

Monuta Sterbe­geld­versicherung mit Sofortschutz und vereinfachter Gesundheitserklärung

Diese leistungsstarken und bewährten Sterbe­versicherungen haben unsere Experten im Marktvergleich überzeugt und bieten maßgeschneidert Schutz. Die LV 1871 besonders günstig zum MBV Gruppentarif und die Monuta mit bis zu 35% Ersparnis durch individuell optimierte Beitragszahlungsdauer.

Fragen zur Sterbe­geld­versicherung? Rufen Sie an, wir beraten gern! 09131-625 10 65

Ausgewählte Versicherungen bei SeguraLife

Wir sind kein Vergleichsportal. Unsere Experten haben für Sie den Markt analysiert, Tarife, Anbieter und Bedingungswerke verglichen und dann eine sorgfältige Vorauswahl getroffen.

Ob mit oder ohne Wartezeit, Gesund­heits­fragen, Überschuß­beteiligung, für Einmal­anlagen oder Rentner - hier finden Sie Ihre Sterbe­geld­versicherung.


Was sollten Sie beim Abschluss einer Sterbe­geld­versicherung beachten?

Glückliches Paar

Nehmen Sie sich bei der Auswahl Ihrer Sterbe­versicherung ausreichend Zeit. Bei der Vielzahl von Anbietern ist es nicht leicht den Überblick zu behalten. Ein reiner Preisvergleich ist zudem irreführend, zu unterschiedlich sind wichtige Parameter bei den einzelnen Produkten.

Wichtigstes Kriterium ist die Wartezeit. Sofortschutz erhält man jedoch grundsätzlich nur mit Gesundheitsbestätigung.

Wollen oder können Sie keine Gesundheitserklärung abgeben, dann muss die Wartezeit möglichst kurz sein.

Wir geben Ihnen hier im Folgenden einen Überblick, was ein gute Sterbe­geld­versicherung ausmacht, ob für Jüngere, Rentner oder Eheleute, ob als rein finanzielle Absicherung oder im Rahmen einer umfassenden Bestattungsplanung - so finden Sie sicher das passende Produkt:


Die Wartezeit bei der Sterbe­geld­versicherung ist entscheidend

Während der Wartezeit besteht kein Versicherungsschutz. Sie erhalten im Sterbefall während dieser "Aufbauphase" dann höchstens eine Beitragsrückerstattung. Am besten sind daher Sterbe­geld­versicherungen ohne Wartezeit.

Nur wenige Anbieter wie Monuta, VPV und GE·BE·IN verzichten auf die Wartezeit und bieten Sofortschutz. Dafür fragen sie beim Antrag nach Ihrem Gesundheitszustand. Sie müssen erklären, dass Sie gesund sind.

  • Können oder wollen Sie keine Gesundheitserklärung abgeben, dann ist es nicht möglich, eine Sterbe­versicherung ohne Wartezeit zu erhalten. Bei einer Sterbeversicherung ohne Gesundheitsprüfung sollte die Wartezeit dann aber so kurz wie möglich sein. Und da gibt es sehr große Unterschiede.

Bei der Mehrheit der Versicherer beträgt die Aufbauphase bis zu 3 Jahre. Egal wie alt Sie sind und wie gesund Sie sich fühlen, das ist eine sehr lange Zeit, in der die Finanzierung der Beerdigungskosten nicht gesichert ist. Solche Tarife sind deshalb ungeeignet.

  • Wir empfehlen ausschließlich Versicherungen mit Wartezeiten zwischen 6 Monaten und maximal 1 Jahr. So leistet z.B. die LV 1871 ohne Gesundheitsprüfung bereits nach einer im Marktvergleich besonders kurzen Wartezeit von nur 6 Monaten gestaffelt je nach Eintrittsalter.

mehr Informationen zum Thema Wartezeit

Ganz einfach zum passenden Tarif

  • Sind Sie gesund, wählen Sie einen günstigen Tarif mit Gesundheitserklärung und Sofortschutz, z.B. von Monuta.
  • Ansonsten wählen Sie einen Tarif ohne Gesundheitsfragen mit möglichst kurzer Wartezeit. Die kürzeste Wartezeit am Markt hat die LV 1871 mit zudem ausgesprochen attraktiven Tarifen. Tarife mit bis zu 3 Jahren Aufbauzeit sind nicht empfehlenswert.
  • Wollen Sie einen Einmalbetrag investieren, dann kontaktieren Sie uns.

Tarifoptionen und Anbieter vergleichen


Sterbe­versicherung mit oder ohne Gesundheitserklärung?

Die Gesundheitsprüfung erfolgt bei der Sterbe­geld­versicherung vereinfacht und ohne ärztliche Atteste. Trotzdem will oder kann die überwiegende Mehrheit in aller Regel keine Gesundheitserklärung abgeben. Deshalb werden am Markt vor allem Tarife ohne Gesundheitsfragen angeboten.

Anonyme Gesundheitsprüfung zur Risikovoranfrage

Sie wollen einen günstigen Tarif mit Gesundheitserklärung und Sofortschutz, sind aber wegen der Gesundheitsangaben unsicher?

  • Stellen Sie einfach eine anonyme Risikovoranfrage. Dabei geben wir Ihre Gesundheitsangaben anonym zur Vorprüfung an den Versicherer. Sie erhalten verbindlich Rückmeldung, inwieweit Ihr Antrag angenommen würde.
  • Je nach Ergebnis entscheiden Sie, ob Sie den Antrag stellen oder lieber einen Tarif ohne Gesundheitsprüfung wählen.

mehr zur anonymen Risikovoranfrage

Wichtig ist bei Tarifen ohne Gesundheitsfragen eine möglichst kurze Wartezeit.

Sind Sie gesund, dann sind Tarife mit Gesundheitsfragen günstiger. Sie sind aber nur dann wirklich empfehlenswert, wenn sie wie bei Monuta, VPV oder GE·BE·IN auch gleichzeitig Sofortschutz bieten. Beinhaltet der Tarif hingegen trotzdem eine übermäßig lange Aufbauzeit, gibt es eigentlich keinen Grund für die Abgabe einer Gesundheitserklärung.

Wünschen Sie einen Tarif mit Sofortschutz und bestehen leichte Unsicherheiten zu Erkrankungen, dann nutzen Sie über uns die anonyme Gesundheitsprüfung zur Risikovoranfrage. Das ist für Sie kostenlos, unverbindlich und die beste Möglichkeit ohne großen Aufwand und vor allem ohne Risiko einen Tarif mit Sofortschutz zu erhalten.

Umfassende Informationen zum Thema Gesundheitsprüfung bei der Sterbe­geld­versicherung finden Sie auch in unserer Übersicht zum Thema Gesundheitsprüfung.


Sterbe­geld­versicherung Kosten - So sichern Sie sich günstig ab

Ehepaar

Neben der Wartezeit und dem Thema Gesund­heits­fragen ist das Preis-Leistungs­verhältnis ein wichtiger Faktor bei der Suche nach einer guten Sterbe­geld­versicherung.

Entscheidend für die Prämien­höhe sind das Eintritts­alter der versicherten Person und die Höhe der gewünschten Versicherungs­summe. Je geringer das Eintrittsalter, desto niedriger die Beiträge. Aber auch die Länge der Beitragszahlung und die Überschussbeteiligung haben Auswirkungen auf die Gesamtkosten:

TIPP: Beitragszahlungsdauer begrenzen

Wie lange Sie Beiträge zu Ihrer Sterbe­geld­versicherung bezahlen, beeinflusst die Gesamtkosten Ihrer Sterbe­versicherung deutlich mehr als der Monatsbeitrag. Niedrige Monatsbeiträge bedeuten nicht gleichzeitig eine günstige Sterbe­geld­versicherung. Wenn Sie sehr lange Beiträge zahlen, summieren sich gerade bei Jüngeren auch niedrige Monatsbeiträge zu hohen Gesamtkosten und können zu einer Überzahlung führen, d.h. Sie zahlen insgesamt mehr Beiträge ein, als Sie als Versicherungssumme aus der Sterbe­versicherung erhalten.

Eine Reduzierung der Beitragszahlungsdauer ist daher in vielen Fällen sinnvoll.


Tarife mit oder ohne Überschussbeteiligung?

Bei der Überschussbeteiligung beteiligt das Versicherungsunternehmen seine Versicherungsnehmer an der Bewertungsreserve sowie an variablen Überschüssen aus z.B. Kapitalerträgen. Die Höhe der Überschussbeteiligung ist aber über die Laufzeit nicht garantiert.

Einmalbeitrag anlegen

Haben Sie geerbt, eine Lebens­versicherung ausbezahlt bekommen oder einen größeren Geldbetrag flüssig, dann kann die Sterbe­geld­versicherung auch mit einer Einmal­zahlung abgeschlossen werden. Bei diesen Tarifen gelten bei den Anbietern jedoch eine Vielzahl gesonderter Warte­zeiten und Modalitäten. Weil auch Wirtschaftlich­keit und Rendite beim Anlegen einer größeren Geldsumme eine ungleich größere Rolle als bei der üblichen monatlichen Beitrags­zahlung spielen, ist ein Vergleich von Tarif­strukturen und Versicherungs­bedingungen bei der Einmal­zahlung in der Sterbe­versicherung unabdingbar.

Übrigens: Der Abschluss einer Sterbe­geld­versicherung durch Zahlung eines Einmal­beitrags ist eine wirtschaftlich sinnvolle Alternative zum meist schlecht verzinsten Treuhand­konto eines Bestatters.

Die verschiedenen Versicherungsunternehmen bieten in der Regel eine oder zwei der folgenden Varianten in Bezug auf Beitrag und Versicherungsleistung an. Je nach persönlicher Präferenz wird eine davon für Sie die beste sein:

1

Keine Überschussbeteiligung - Garantierte Beiträge und garantierte Versicherungssumme

Versicherer wie die Monuta bieten statt einer variablen Überschussbeteiligung eine fest kalkulierte Verzinsung in ihren Tarifen an. Dadurch sind sowohl Beiträge als auch Versicherungssumme fest und immer garantiert.

2

Mit Überschussbeteiligung - Beitragsverrechnung als Sofortrabatt

Beim Sofortrabatt werden Überschüsse laufend mit den Beiträgen verrechnet, womit die monatlich zu zahlenden Beiträge (Nettobeitrag) geringer ausfallen. Sie zahlen also niedrigere Beiträge für die vereinbarte Versicherungssumme. (Prämie mit Sofortrabatt)
Haben Sie Sofortrabatt gewählt, dann ist der Nettobeitrag das, was Sie nach Abzug des Rabatts als Prämie zahlen. Ändert sich die Überschussbeteiligung, dann kann sich auch der Nettobeitrag ändern. Maximal zahlen Sie jedoch nie mehr als den ausgewiesenen Bruttobeitrag, also den garantierten Regelbeitrag ohne Überschussbeteiligung.

3

Mit Überschussbeteiligung - Bonussystem für eine höhere Leistung

Beim Bonussystem zahlen Sie über die Laufzeit gleichbleibend Ihren garantierten Regelbeitrag (Bruttobeitrag). Die jährlichen Überschussanteile werden zur Bildung einer zusätzlichen Versicherungssumme verwendet, die dann mit der vereinbarten Versicherungssumme zusammen ausgezahlt wird. Dadurch erhöht sich bei gleichbleibenden Beiträgen die Versicherungsleistung im Sterbefall. (Prämie mit Bonussystem)


Versicherungssumme - Wie hoch sollte die Sterbefall­versicherung sein?

Zwischen einer anonymen Feuerbestattung und einem aufwändigen Begräbnis mit großer Trauerfeier liegen finanzielle Welten.

Je nach Qualitätsvorstellung, persönlichen Ansprüchen, Bestattungsart und Bestattungsort können für ein Begräbnis Kosten bis über 15.000€ anfallen. Die passende Versicherungssumme für Ihre Sterbe­geld­versicherung ist daher sorgfältig und individuell zu wählen. Einen Anhaltspunkt für die Beerdigungskosten finden Sie in der folgenden Tabelle.

Haben Sie keine eigenen Wünsche oder Vorstellungen zu Ihrer Beerdigung oder wollen sich nicht intensiver mit dem Thema beschäftigen, dann orientieren Sie sich einfach an deutschen Durchschnittswerten. Die durchschnittlichen Bestattungskosten in Deutschland betragen etwa 6.500€. Für eine Sterbe­geld­versicherung wird daher oft 7.500€ als Vorsorgesumme gewählt.

Sterbe­geld­versicherungen können je nach Anbieter über Summen von 500€ bis etwa 20.000€ abgeschlossen werden.

Durchschnittliche Kosten einer Bestattung in Deutschland
Grabstelle und Friedhofsgebühren 1.500€
Sarg mit Ausstattung 2.000€
Einsargung, Beisetzung und Gebühren 1.200€
Trauerfeier, Kränze und Blumen 800€
Grabstein: Beschriftung, Aufstellen 2.000€
Traueranzeigen und Sonstiges 500€
GESAMTKOSTEN 8.000€

Sonderfall - Abschluss für Andere

Es gibt am Markt Anbieter, bei der die Sterbe­geld­versicherung auch für einen Dritten wie den Partner oder die eigenen Eltern abgeschlossen werden kann, sogar ohne deren Wissen und Unterschrift. In solchen Fällen ist dann die Wartezeit länger und die Versicherungssumme begrenzt.

Auch für Betreute Personen kann ein Versicherungsantrag gestellt werden, dieser muss dann vom Betreuer im Namen der betreuten Person gestellt werden. Die Betreuungsverfügung darf dabei meist nicht älter als 2 Jahre sein und die Leistung aus der Sterbe­geld­versicherung ist dann in der Regel auch auf einen niedrigen Höchstbetrag begrenzt.

Zusatzleistungen bei der Sterbe­versicherung

Sterbe­versicherungen zielen hauptsächlich auf die finanzielle Absicherung der Bestattungskosten. Diese letzte Rechnung soll nicht offenbleiben. Beim Abschluss einer Sterbe­geld­versicherung ergeben sich aber oft auch noch zusätzlich Fragen zur eigenen Bestattung.

Viele Sterbe­versicherungen bieten deshalb mehr oder weniger umfangreich zusätzliche Serviceleistungen und Unterstützung zum Thema Sterben, Tod und Trauer, damit die Bestattungsvorsorge individuell und bedarfsgerecht erfolgt.

Für alle, die mehr als finanzielle Sicherheit suchen und die komplette Trauerfall- und Bestattungsorganisation in vertrauenswürdige, erfahrene Hände geben wollen, kann bei vielen Anbietern im Vorfeld bereits ein festes Bestattungspaket gebucht werden. Alternativ können Sie die Leistung aus Ihrer Sterbe­versicherung auch an den Bestatter Ihres Vertrauens abtreten.

Weitere optionale oder teilweise Inklusivleistungen sind die doppelte Leistung bei Unfalltod, die Kindermitversicherung, eine Beitragsbefreiung bei Pflegebedürftigkeit, ein digitaler Nachlassplaner, die Rückholung bei Versterben im Ausland und Rechtsberatungen rund ums Thema Vorsorge und Erbe.


Auf einen Blick - Was ist eine Sterbegeld­versicherung?

Eine Sterbe­geld­versicherung ist eine Beerdigungsversicherung, die in erster Linie der finanziellen Absicherung der hohen Bestattungskosten dient, damit die Hinterbliebenen im Todesfall gezielt und zeitnah entlastet werden.

In Deutschland wurde das Sterbegeld der gesetzlichen Krankenversicherung im Jahr 2004 komplett gestrichen. Seitdem sind die Erben gesetzlich dazu verpflichtet, die Kosten der Bestattung zu übernehmen. Auch für ein einfaches Begräbnis können schnell mehrere tausend Euro zusammenkommen. Eine gute Sterbe­geld­versicherung deckt diese Vorsorgelücke und sichert so ein würdevolles Begräbnis.

Wurde ein Begünstigter benannt, entfällt für die Auszahlung die sonst notwendige Vorlage eines Erbscheins und im Trauerfall stehen die benötigten Mittel dann besonders schnell und unbürokratisch zur Verfügung.

Durch die Bestattungsvorsorge können zudem persönliche Wünsche des Verstorbenen rechtzeitig und terminunabhängig berücksichtigt werden, gerade auch weil die Testamentseröffnung oft erst nach der Beerdigung erfolgt.

Im Rahmen der Sterbe­geld­versicherung können im Vorfeld die wichtigsten Eckpunkte zur Beerdigung festgelegt werden wie z.B. Art und Umfang der Begräbnisfeier, Art der Bestattung, oder auch der Ort der Bestattung. Dies ist eine große Entlastung für die Angehörigen oder ermöglicht auch ohne nahe Angehörige, dass die Bestattung würdevoll und gemäß den eigenen Vorstellungen erfolgt.

TIPP - Begünstigten benennen und Angehörige informieren

  • Ist für die Versicherungsleistung keine bezugsberechtigte Person benannt, dann erfolgt die Auszahlung an die gesetzlichen Erben. Die Ausstellung eines Erbscheins kann sich jedoch hinziehen, was dann natürlich auch die Auszahlung verzögert. Eine bezugsberechtigte Person zu benennen ist daher wichtig und sinnvoll. Sie können während der Laufzeit jederzeit einen oder mehrere Begünstigte benennen und diese auch wieder ändern oder anpassen. Auch nachträglich ist die erstmalige Benennung einer bezugsberechtigten Person für Ihre Sterbe­geld­versicherung jederzeit möglich.
  • Informieren Sie Angehörige, Betreuer oder Ihnen nahe stehende Menschen über Ihre Sterbe­versicherung. Werden Ihre Vorstellungen und Wünsche zum Begräbnis nur im Testament vermerkt, dann erfahren Angehörige und Hinterbliebene davon meist zu spät und erst nach der Bestattung. Vermeiden Sie diese Unsicherheit und hinterlegen Sie alle relevanten Informationen so, dass sie im Todesfall sofort zur Verfügung stehen.

So entspricht das Begräbnis sicher Ihren Vorstellungen. Die Leistung aus Ihrer Sterbe­versicherung kann frühzeitig und unabhängig von der Testamentseröffnung abgerufen werden und steht zeitnah für die Begräbniskosten zur Verfügung.


Die Risikolebensversicherung als Alternative

Eine Risiko-Lebensversicherung zielt vor allem auf junge Familien, Immobilienkäufer und Unternehmer. Familien dient sie in jungen Jahren der notwendigen finanziellen Absicherung, falls der Haupternährer ausfällt oder zur Absicherung einer Hypothek auf die gerade erworbene Immobilie. Sie ist in der Regel zeitlich begrenzt bis zum 60. oder 65. Lebensjahr. Die Beiträge zur Risikolebensversicherung sind reine Risikobeiträge und enthalten keinen Sparanteil, daher sind die Beiträge auch vergleichsweise günstig. Versterben Sie nach Ablauf der Vertragslaufzeit, erhalten Sie keine Auszahlung.

Die Sterbe­geld­versicherung hingegen bietet lebenslangen Versicherungsschutz, d.h. die Auszahlung der vereinbarten Versicherungsleistung erfolgt garantiert. Wie lange Beiträge gezahlt werden sollen, kann meist individuell festgelegt werden.

Die Versicherungssumme einer Sterbe­geld­versicherung ist deutlich geringer als bei einer Risikolebensversicherung, die in der Regel das 3- bis 5-fache Bruttojahreseinkommen einer Familie absichern soll. Stattdessen ist die Sterbe­geld­versicherung gezielt eine Begräbniskostenversicherung, um Angehörige durch hohe Bestattungskosten nicht finanziell unnötig zu belasten. Auch Menschen ohne nahe Angehörige sichern sich mit einer Sterbe­geld­versicherung eine angemessene und würdevolle Beerdigung.

Für den Abschluss einer Sterbe­geld­versicherung ist eine Gesundheitsprüfung nicht zwingend notwendig. Wird eine Gesundheitsprüfung durchgeführt sind die Gesundheitsfragen viel weniger umfangreich als bei einer Risikolebensversicherung. Bei der Sterbe­geld­versicherung der Monuta reicht beispielsweise eine vereinfachte Gesundheitserklärung im Antrag. Ärztliche Atteste sind nicht notwendig.

Hier finden Sie noch ausführlichere Informationen zu den Unterschieden zwischen Sterbe­geld­versicherung und Risikoleben.


Sterbe­geld­versicherung Vorteile und Nachteile

Vater und Sohn

Die Sterbe­geld­versicherung hat bei Verbraucher­schützern nicht unbedingt den besten Ruf. Vor einem Abschluss sollten alle Vor- und Nachteile abgewogen werden um zu entscheiden, in welcher Form die Sterbe­versicherung für den Einzelnen sinnvoll ist und um dann auch die beste Lösung zu finden.

Viele oft erwähnte Nachteile wie Wartezeit, Dauer der Auszahlung oder das Risiko einer Überzahlung lassen sich durch die Wahl der richtigen Police, Benennung eines Bezugsberechtigten und Verkürzung der Zeit, in der Beiträge zu zahlen sind, leicht vermeiden.


Was spricht dafür?

Finanzielle Sicherheit

Ziel der Sterbe­geld­versicherung ist es, die Begleichung der Bestattungskosten im Vorfeld zu regeln. Auch wenn genug Erbmasse vorhanden ist, wollen viele diese letzte Rechnung nicht den Angehörigen überlassen. Zudem wird das Testament oft erst nach der Beisetzung eröffnet. Mit einer Sterbe­geld­versicherung steht das Geld schnell und einfach für die Beerdigung zur Verfügung - und zwar in voller Höhe mit lebenslangem Versicherungsschutz.

Organisatorische und emotionale Entlastung

Neben dem finanziellen Aspekt können mit einer Bestattungsvorsorge wichtige inhaltliche Rahmenparameter zum Begräbnis im Vorfeld festgelegt werden. Das vermeidet Unsicherheit und Streit unter den meist überforderten Angehörigen in der schweren Zeit der ersten Trauer.

Selbstbestimmt Vorsorgen

Entscheiden Sie selbst wie und wo Sie beerdigt werden wollen und geben Sie den finanziellen Rahmen vor. Auch ohne nahe Angehörige sichern Sie sich mit der entsprechenden Bestattungsvorsorge ein Begräbnis nach Ihren Wünschen und Vorstellungen.

Weitere Vorteile:

Die Sterbe­geld­versicherung zählt zum Schonvermögen und wird im sozialen Härtefall nicht angerechnet.

Die Auszahlung erfolgt steuerfrei.

Lebenslanger Schutz und garantierte Auszahlung der vollen Versicherungssumme.

Sterbe­geld­versicherung im Vergleich zu Risiko-Lebensversicherung und Sparbuch
Sterbegeld­versicherung Risikolebens­versicherung Sparbuch/ Fondssparplan
Verwendungsziel Deckung der Bestattungs­kosten Existenz­sicherung Hinter­bliebener Ansparen von Vermögen
Beitrags­zahlungs­dauer flexibel, meist mind. 5 Jahre, auch Einmalzahlung während der Versicherungs­dauer lange Ansparphase bei gleicher Summe
Absicherung in voller Höhe lebenslang nur während Versicherungs­dauer nur angespartes Vermögen
Gesundheitsprüfung vereinfacht oder keine umfassende Gesundheits­prüfung keine
Leistung für Hinterbliebene gezielt für Kosten der Bestattung Existenz­sicherung verfügbares Erbvermögen
Steuerfreie Auszahlung ja ja nein
Schonvermögen/ pfändungssicher ja, Hartz IV sicher fällt ins verfügbare Vermögen fällt ins verfügbare Vermögen

Beitragszahldauer anpassen

Um eine Überzahlung und negative Rendite zu vermeiden, ist es gerade für Jüngere interessant, die Dauer der Beitragszahlung entsprechend zu verkürzen, um bares Geld zu sparen. Die meisten Versicherer bieten eine flexible Zahlungsdauer an. Durch die Verkürzung erhöht sich zwar der Monatsbeitrag, am Ende wird jedoch meist viel weniger für den gleichen Versicherungsschutz bezahlt. Je nach Alter und Vermögenssituation ist zudem der Einmalbeitrag eine interessante Option.

Was spricht dagegen?

Geringe Rendite

Die Sterbe­geld­versicherung ist kein Sparplan, sondern eine Versicherung, d.h. im Beitrag ist eine Risikokomponente enthalten, die naturgemäß auf die Rendite drückt. Jeder Versicherungsnehmer erhält im Todesfall die volle Versicherungssumme, bei Unfall oft sogar die doppelte - und zwar unabhängig wie lange man Beiträge gezahlt hat. Beiträge und Zahlungsdauer basieren daher auf einer Mischkalkulation mit Versicherungsnehmern, die sehr früh versterben und nur wenig Beiträge zahlten und solchen mit ausgesprochen langem Leben.

Risiko der Wartezeit

Während bei Tarifen mit Gesundheitsfragen in der Regel Sofortschutz besteht, gibt es bei Tarifen ohne Gesundheitsprüfung immer eine Wartezeit. Diese kann je nach Anbieter bis zu 3 Jahre betragen. Da in der Wartezeit kein Versicherungsschutz besteht, ist es wichtig, dass diese ausgesprochen kurz ausfällt, wie z.B. bei der LV 1871 mit nur 6 Monaten und anschließend gestaffelter Leistung im Todesfall.

Verzögerte Auszahlung bei fehlendem Bezugsberechtigten

Bei guten Sterbegeldversicherern erfolgt die Auszahlung unbürokratisch und schnell nach Vorlage der Sterbeurkunde und des Versicherungsscheins, damit das Geld zeitnah für die Beerdigung zur Verfügung steht. Verzögerungen bei der Auszahlung kann es aber geben, wenn keine begünstigte Person benannt wurde und die Auszahlung an die gesetzlichen Erben geht. Dann muss ein Erbschein vorgelegt werden, dessen Ausstellung mitunter dauern kann.


Wann ist eine Beerdigungsversicherung sinnvoll?

Eine Beerdigungsversicherung zielt nicht auf die existentielle Absicherung von Angehörigen, sondern darauf, eine bestimmte Geldsumme als Sterbegeld zur Begleichung der eigenen Begräbniskosten zur Verfügung zu stellen. Im Vorfeld soll so sichergestellt werden, dass die Beerdigungskosten für niemanden eine finanzielle Belastung darstellen und bereits vorab bezahlt sind.

Denn auch wenn ausreichend Barmittel vererbt werden, stehen diese oftmals erst nach der Testamentseröffnung zur Verfügung, es kann zu Streit zwischen den Erben kommen und Unklarheiten, wer die Rechnung des Bestatters denn zunächst bezahlen soll. Wurde ein Bezugsberechtigter benannt steht durch die Beerdigungsversicherung der notwendige Betrag zeitnah und zielgerichtet noch vor Testamentseröffnung bereit, da dann lediglich der Totenschein und nicht der Erbschein zur Auszahlung vorgelegt werden muss.

Zudem führt die Bereitstellung eines festen Betrags für die eigene Beerdigung dazu, dass auch ohne detailliert geäußerter Wünsche zur Art der Bestattung die Höhe der Versicherungsleistung den Angehörigen zumindest einen finanziellen Rahmen vorgibt, in welchem Umfang der Verstorbene sein Begräbnis wohl begangen haben wollte.

Die eigenen Beerdigungskosten können im Vorfeld alternativ auch über ein geschütztes Treuhandkonto bei einem Bestatter beglichen werden. Dabei muss jedoch meist der gesamte Betrag im Voraus einbezahlt werden.

Hat man die liquiden Mittel für eine solche Vorauszahlung, dann sollte statt der Einzahlung auf ein Treuhandkonto die Einmalzahlung in die Sterbe­geld­versicherung erwogen werden, denn so kann man im Vergleich zum Treuhandkonto bares Geld sparen. Es gibt spezielle Tarife mit kurzer Wartezeit, voller Rückzahlung der eingezahlten Summe, falls man während der Wartezeit verstirbt, und attraktiver Überschussbeteiligung, was diese Beitragsoption unter Risiko- und Renditegesichtspunkten interessant macht.

Verfügt man nicht über die notwendigen Barmittel für eine Einmalzahlung, dann ist die monatliche Zahlweise ideal. Bei Sterbe­geld­versicherungen mit vereinfachter Gesundheitsbestätigung besteht Sofortschutz, d.h. der abgesicherte Betrag steht im Sterbefall sofort voll zur Verfügung, unabhängig davon, wie viel man bereits eingezahlt hat. Bei Sterbe­geld­versicherungen ohne Gesundheitsprüfung dann nach einer Wartezeit.

Eine Beerdigungsversicherung ist somit für alle diejenigen sinnvoll, die gezielt für die eigene Bestattung vorsorgen möchten, sei es finanziell, aber auch organisatorisch.


Fragen zur Sterbe­geld­versicherung? 09131-625 10 65