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Sterbegeldversicherung

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Die Sterbe­geld­versicherung zur finanziellen Sicherheit & Vorsorge

Mit einer guten Sterbe­geld­versicherung sorgen Sie finanziell vor, schützen Ihre Angehörigen und sichern sich ein würdevolles Begräbnis.

Nicht jedes Produkt am Markt ist geeignet. Auch gibt es nicht die eine Sterbe­geld­versicherung für alle. Welcher Schutz für Sie der beste ist, hängt von individuellen Faktoren wie Ihrem Alter ab.

Von A wie Allianz über ERGO, HUK, IDEAL, LV 1871 oder Monuta bis W wie Württembergische - unsere Experten haben den Markt analysiert, mehr als 30 Anbieter bewertet und verglichen und die besten Sterbe­versicherungen ausgewählt.

Wir zeigen Ihnen worauf Sie achten sollten und geben wichtige Hinweise und Tipps für eine Bestattungs­vorsorge nach Maß.

Ob mit oder ohne Wartezeit, Gesund­heits­fragen, ob für Rentner, Ehepaare oder als Einmal­anlage - für jeden Bedarf finden Sie so das passende Produkt - günstig, einfach & sicher. Anbieter vergleichen

Fragen zur Sterbe­geld­versicherung? Rufen Sie an, wir beraten gern! 09131-625 10 65


Testsieger 2020 und Produktempfehlungen - Übersicht

Alle Ergebnisse im Detail und eine aktuelle Bewertung der über 30 Anbieter von Sterbegeldversicherung am deutschen Markt finden Sie auf unserer Testseite. zum Test 2020

Dort bekommen Sie auch ausführliche Empfehlungen und Hinweise, wie Sie einfach, schnell und sicher das passende Produkt für sich finden. Die Testsieger in der jeweiligen Kategorie und Zusammenfassung der aktuellen Testergebnisse finden Sie hier im folgenden kurz im Überblick. Diese leistungs­starken und bewährten Sterbe­versicherungen haben im Marktvergleich überzeugt und bieten maßgeschneidert Schutz. Weitere Informationen zum Anbieter erhalten Sie auf der jeweiligen Produktseite. Vergleichen Sie selbst!

  • Logo LV 1871 Keine Gesundheitsprüfung, nur 6 Monate Wartezeit, beste Tarife, solide & zuverlässig: die LV 1871 ist klarer Testsieger für alle über 50. Abschluss bis 90 Jahre. zur LV 1871
  • Logo Bayerische Beste Wartezeit für alle bis 50 und auch sonst empfehlens­wert, v.a. um Angehörige zu versichern: die Bayerische - fair, bewährt & sicher. Ohne Gesundheitsprüfung. zur Bayerischen
  • Logo SIGNAL IDUNA Besonders günstig mit sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis, dafür etwas längerer Wartezeit. SIGNAL IDUNA ist optimal von 40 bis 59 Jahre. Ohne Gesundheitsprüfung. zur SIGNAL IDUNA
  • Logo IDEAL Schutz bis 20.000€, inklusive Rückführung bei Tod im Ausland, sehr gute Wartezeit und viele Tarifoptionen. IDEAL als attraktive Alternative. Ohne Gesundheitsfragen. zur IDEAL
  • Logo Monuta Mit Gesundheitserklärung und Sofortschutz. Bester Tarif ohne Wartezeit für Jüngere und Gesunde. Auch mit leichten Vorerkrankungen dank anonymer Risikovoranfrage. zur Monuta

Versicherungen bei SeguraLife

Wir sind der Spezialist für Sterbe­geld­versicherungen und kein Preisvergleichsportal.

Unsere Experten haben für Sie den Markt analysiert, über 30 Tarife, Anbieter und Bedingungswerke verglichen und für Sie bewertet - unabhängig & objektiv.

Ganz einfach zum passenden Tarif

Testsiegel

Es gibt nicht die eine Sterbe­geld­versicherung für alle. Sind Sie jung und gesund, wählen Sie einen Tarif mit Gesundheits­erklärung und Sofortschutz. Dafür ist die Monuta im aktuellen Test am besten.

Ansonsten wählen Sie einen Tarif ohne Gesundheits­fragen, aber mit kurzer Wartezeit. Anbieter mit bis zu 3 Jahren Aufbauzeit sind nicht empfehlenswert. Die beste Wartezeit für alle über 50 und sehr günstige Tarife hat der Testsieger LV 1871 aber auch die Bayerische und die IDEAL haben hier hervorragende Testergebnisse. Anbieter vergleichen

Es gibt auch individuelle Lösungen für Betreute Personen, Pflegebedürftige und Kranke. Und je nach Anbieter und Tarif können Sie entweder sich selbst, aber auch Dritte oder Angehörige wie den Partner, Kinder oder die eigenen Eltern absichern, sogar ohne deren Wissen und Unterschrift.
Gerne helfen wir Ihnen, den passenden Tarif zu finden. Rufen Sie uns an! 09131-625 10 65


Was sollten Sie beim Abschluss einer Sterbe­geld­versicherung beachten?

Glückliches Paar

Nehmen Sie sich bei der Auswahl Ihrer Sterbe­versicherung ausreichend Zeit. Bei der Vielzahl von Anbietern ist es nicht leicht den Überblick zu behalten. Ein reiner Preisvergleich ist zudem irreführend, zu unterschiedlich sind wichtige Parameter bei den einzelnen Produkten.

Wichtigstes Kriterium ist die Wartezeit. Sofortschutz erhält man jedoch grundsätzlich nur mit Gesundheitsprüfung.

Wollen oder können Sie keine Gesundheitserklärung abgeben, dann muss die Wartezeit möglichst kurz sein.

Wir geben Ihnen hier im Folgenden einen Überblick, was ein gute Sterbe­geld­versicherung ausmacht, ob für Jüngere, Rentner oder Eheleute, ob als rein finanzielle Absicherung oder im Rahmen einer umfassenden Bestattungsplanung - so finden Sie sicher das passende Produkt:


Die Wartezeit - bei der Sterbe­geld­versicherung entscheidend

Während der Wartezeit besteht -mit Ausnahme von Unfalltod- kein Versicherungsschutz. Sie erhalten im Sterbefall während dieser "Aufbauphase" dann höchstens eine Beitrags­rückerstattung. Gerade bei monatlicher Beitragszahlung ist die Auszahlung im Sterbefall dann minimal.

Nur wenige Anbieter wie Debeka, DELA, GE·BE·IN, Monuta, SIGNAL IDUNA oder VPV bieten überhaupt einen Tarif ohne Wartezeit mit Sofortschutz. Dafür fragen sie im Antrag nach Ihrem Gesundheitszustand. Sie müssen erklären, dass Sie gesund sind.

  • Können oder wollen Sie keine Gesundheitserklärung abgeben, dann ist es nicht möglich, eine Sterbe­versicherung ohne Wartezeit zu erhalten. Wird auf die Gesundheits­prüfung verzichtet, sollte die Wartezeit aber so kurz wie möglich sein. Und da gibt es sehr große Unterschiede.

Bei der Mehrheit der Versicherer beträgt die Aufbauphase bis zu 3 Jahre. Egal wie alt Sie sind und wie gesund Sie sich fühlen, das ist eine sehr lange Zeit, in der die Finanzierung der Beerdigungs­kosten nicht gesichert ist. Solche Tarife sind deshalb ungeeignet.

  • Wir empfehlen ausschließlich Versicherungen mit besonders kurzen Wartezeiten. Anbieter wie die LV 1871, die Bayerische und die IDEAL bieten Tarife ohne Gesundheitsfragen mit im Marktvergleich besonders kurzen Wartezeiten ab 6 Monaten mit im Anschluss gestaffelter Leistung und dann zügigem Erreichen des vollen Versicherungs­schutzes.

Zu den besten Anbietern mit kurzer Wartezeit oder Sofortschutz je nach Alter Anbieter vergleichen

Gut zu Wissen: Staffelregelung und Wartezeit

Verzichten Versicherer auf die Gesundheits­prüfung, besteht die Gefahr einer negativen Risiko­selektion, wenn zu viele schwer kranke Antragsteller den Tarif auf Kosten der Versicherten­gemeinschaft unwirtschaftlich machen. Eine sehr lange Wartezeit begrenzt für den Versicherer das Risiko, benachteiligt aber die Mehrheit der Kunden in unverhältnis­mäßiger Weise.

Mit einer Staffel­regelung wird das Risiko früher Sterbefälle im gemeinsamen Interesse von Versicherer und Leistungs­empfänger über einen größeren Zeitraum fair verteilt.

Staffel­regelungen variieren im Detail, folgen jedoch alle dem gleichen Prinzip: Nach einer kurzen Wartezeit von z.B. 6 Monaten erfolgt im Sterbefall bereits eine Teilaus­­zahlung der Versicherungs­summe. Die Höhe der Auszahlung steigt im Zeitverlauf "gestaffelt" immer weiter an, bevor dann nach z.B. einem Jahr voller Versicherungs­schutz besteht.


Sterbe­versicherung mit oder ohne Gesundheitserklärung?

Nur wenige Anbieter am deutschen Markt bieten überhaupt einen Tarif mit Gesundheits­prüfung. Bei DELA, Monuta und GE·BE·IN erfolgt diese vereinfacht und ohne ärztliche Atteste. Sie müssen im Antrag lediglich eine einfache Erklärung abgeben. Bei Debeka, SIGNAL IDUNA und VPV hingegen ist beim Antrag ein ausführlicher Fragenkatalog zu beantworten.

Eine Gesundheits­erklärung beim Antrag abzugeben ist nur dann empfehlenswert, wenn Sie wie bei den hier aufgeführten Versicherern dadurch auch gleichzeitig Sofortschutz erhalten. Beinhaltet der Tarif hingegen trotzdem eine übermäßig lange Aufbauzeit, gibt es keinen Grund für die Abgabe einer Gesundheitserklärung.

Wünschen Sie einen Tarif mit Sofortschutz und haben Sie leichte Vorerkrankungen, dann nutzen Sie die anonyme Risikovoranfrage . Das ist für Sie kostenlos, unverbindlich und die beste Möglichkeit ohne großen Aufwand und vor allem ohne Risiko einen Tarif mit Sofortschutz zu erhalten.

Die überwiegende Mehrheit will oder kann jedoch in aller Regel keine Gesundheits­erklärung abgeben. Deshalb werden am Markt fast ausschließlich Tarife ohne Gesundheitsfragen angeboten. Wichtig ist bei diesen Tarifen ohne Gesundheitsfragen dann eine möglichst kurze Wartezeit.

Anonyme Risikovoranfrage

Auch mit leichten Vorerkrankungen können Sie einen Tarif mit Gesundheits­erklärung und Sofortschutz abschließen. Die Monuta bietet dafür eine kostenlose und anonyme Einzelfallprüfung an.

  • Stellen Sie über uns einfach online eine anonyme Risikovoranfrage
  • Wir geben die anonymen Gesundheitsangaben an den Versicherer und lassen prüfen, ob Sie den Tarif ohne Wartezeit erhalten können
  • Je nach Ergebnis entscheiden Sie, ob Sie den Antrag stellen oder einen Tarif ohne Gesundheitsprüfung wählen

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Sterbe­geld­versicherung Kosten - Darauf sollten Sie achten

Ehepaar

Neben der Wartezeit und dem Thema Gesund­heits­fragen ist die Höhe der Versicherungs­prämie und das Preis-Leistungs­verhältnis ein wichtiger Faktor bei der Suche nach einer guten Sterbe­geld­versicherung.

Entscheidend für die Prämien­höhe sind das Eintritts­alter der versicherten Person und die Höhe der gewünschten Versicherungs­summe. Je jünger Sie sind und geringer das Eintrittsalter, desto niedriger die Beiträge. Aber auch die Länge der Beitragszahlung und die Überschussbeteiligung haben Auswirkungen auf die Gesamtkosten.

HINWEIS zum PREISVERGLEICH: Vergleichen Sie Monatsprämien nur bei gleich langer Beitragszahlungsdauer und bezogen auf die garantierte Versicherungsleistung. Nur die beim Antrag garantierte Leistung wird sicher ausgezahlt, prognostizierte Bonusleistungen aus Überschüssen können sich gerade bei langer Laufzeit ändern. Anbieter wie ERGO beziehen ihre Prämien gerne auf prognostizierte "Gesamt-Leistungen", die aber gar nicht garantiert sind, und verzerren so den Preisvergleich. Weitere Informationen finden Sie unter Was kostet eine Sterbegeldversicherung?


Sparmöglichkeiten - Sichern Sie sich günstig ab

  • Ehe-/Partnertarife - Ehepaare, die für beide Partner einen Antrag stellen, bekommen nicht selten Rabatt. Bei SeguraLife erhalten Sie beim Abschluss von zwei oder mehr Verträgen wo immer möglich und oft exklusiv Familienrabatt.
  • Sondertarife - Nutzen Sie Kollektiv- und Gruppentarife. Meist handelt es sich um den regulären Tarif, der vom Versicherer für bestimmte Gruppen oder Personen rabattiert angeboten wird.
  • Beitragszahlungsdauer verkürzen - Sind Sie jung und gesund, prüfen Sie die Möglichkeit, Ihre Beitragszahlungsdauer individuell zu verkürzen. Dadurch erhöht sich zwar der Monatsbeitrag, in Summe zahlen Sie am Ende jedoch insgesamt weniger ein.

Einmalzahlung statt Monatsbeitrag

Steht Ihnen ein größerer Geldbetrag zur Verfügung, ist der Abschluss mit Einmalbeitrag eine renditestarke und besonders günstige Tarifoption und gerade im aktuellen Niedrigzinsumfeld eine attraktive Anlageform für Beträge bis 20.000€.

Gerade in der Bestattungsvorsorge hat sich die Einmalzahlung als hochwertige Alternative zum Treuhandkonto bewährt, weil die besten Tarife hier mehr Leistung und Rendite bei gleicher Sicherheit bieten.

Aufgrund besonderer Merkmale sollte diese spezielle Tarifvariante in jedem Fall getrennt von den Tarifen mit monatlicher Beitragszahlung betrachtet werden, da hier Rendite und Substanzschutz im Vordergrund stehen und die Wartezeit eigentlich keine Rolle spielt.

Wir haben die Einmalzahlung gesondert geprüft und bewertet und zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten, damit Sie einfach, schnell und sicher den besten Anbieter und passenden Tarif finden.

Gut zu Wissen: Bei der Sterbegeldversicherung mit Einmalzahlung empfehlen wir nur Anbieter mit Substanzschutz und attraktiver Rendite.


Die Überschussbeteiligung - Von der Finanzkraft des Versicherers profitieren

Neben der garantierten Versicherungs­leistung beteiligt das Versicherungs­unternehmen seine Versicherungs­nehmer zusätzlich bei Vertragsende an der Bewertungs­reserve sowie jährlich an variablen Überschüssen. Deutsche Lebensversicherer sind zu dieser Überschuss­beteiligung gesetzlich verpflichtet. Die Höhe der Überschüsse ist über die Laufzeit nicht garantiert und kann je nach Substanzkraft und Leistungsstärke eines Versicherers variieren. Sie ist zudem abhängig von Faktoren wie langfristigen Veränderungen der Sterblichkeit, der Inflation und Entwicklungen am Kapitalmarkt.

Die jährliche Beteiligung an den Überschüssen kann je nach Versicherer entweder durch Sofortrabatt oder als Bonussystem erfolgen.

Beim Sofortrabatt werden Überschüsse laufend mit den Beiträgen verrechnet, wodurch der monatliche Zahlbeitrag (Nettobeitrag) geringer ausfällt. Sie zahlen also niedrigere Beiträge für die vereinbarte Versicherungs­summe. Haben Sie Sofortrabatt gewählt, dann ist der Nettobeitrag das, was Sie nach Abzug des Rabatts als Prämie zahlen. Ändert sich die Überschussbeteiligung, dann kann sich auch der Nettobeitrag ändern. Maximal zahlen Sie jedoch nie mehr als den ausgewiesenen Bruttobeitrag, also den garantierten Regelbeitrag ohne Überschussbeteiligung.

Beim Bonussystem und der verzinslichen Ansammlung zahlen Sie über die Laufzeit gleichbleibend Ihren garantierten Regelbeitrag (Bruttobeitrag). Die jährlichen Überschuss­anteile werden fortlaufend zur Bildung einer zusätzlichen garantierten Versicherungssumme verwendet (Bonussystem), bzw. auf ein besonderes Konto gutgeschrieben und jährlich verzinst (Verzinsliche Ansammlung). Diese zusätzliche Summe wird dann am Ende mit der vereinbarten Versicherungssumme zusammen ausgezahlt. Dadurch erhöht sich bei gleichbleibenden Beiträgen die Versicherungsleistung im Sterbefall.

Da die Überschuss­beteiligung nicht garantiert ist und variieren kann, werden Sie jährlich vom Versicherer über die tatsächliche Entwicklung Ihrer Überschuss­anteile informiert.

GUT ZU WISSEN:
Versicherer wie die niederländische DELA und Monuta, die nicht den deutschen Gesetzes­vorgaben entsprechen müssen, bieten keine Überschuss­beteiligung, sondern lediglich eine fest kalkulierte Verzinsung in ihren Tarifen an. Die Verzinsung ist dabei in der Regel etwas höher als der garantierte Mindestzins deutscher Lebensversicherer.


Lebenslanger Versicherungsschutz - Auszahlung im Erlebensfall

Ziel der Sterbegeldversicherung ist es, im Todesfall die Bestattungskosten zu decken. Bei einer Handvoll Tarife endet der Versicherungsschutz jedoch mit Ablauf des 100. oder 102. Lebensjahres, und die Versicherungssumme wird dann im Erlebensfall ausgezahlt. Dies widerspricht dem Sinn der Sterbegeldversicherung. Tarife mit Enddatum sind nicht empfehlenswert, auch weil solche Tarife wegen der mangelnden eindeutigen Zweckbindung nicht zum Schonvermögen zählen.


Versicherungssumme - Wie hoch sollte die Sterbefall­versicherung sein?

Zwischen einer anonymen Feuerbestattung und einem aufwändigen Begräbnis mit großer Trauerfeier liegen finanzielle Welten.

Je nach Qualitätsvorstellung, persönlichen Ansprüchen, Bestattungsart und Bestattungsort können für ein Begräbnis Kosten bis über 15.000€ anfallen. Die Kosten einer Sozialbestattung bewegen sich hingegen zwischen 2.000€ - 3.000€. Die passende Versicherungssumme für Ihre Sterbe­geld­versicherung ist aufgrund der großen Bandbreite daher sorgfältig und individuell zu wählen. Einen Anhaltspunkt für die Beerdigungskosten finden Sie in der folgenden Tabelle.

Für einen genaueren Einblick in die in Ihrem persönlichen Fall individuell zu erwartenden Kosten können Sie sich auch bei einem Bestatter Ihres Vertrauens beraten lassen und Ihre Vorstellungen und Entscheidungen mit dem entsprechenden Kostenvoranschlag in einem Bestattungs­vorsorge­vertrag dokumentieren.

Haben Sie keine eigenen Wünsche oder Vorstellungen zu Ihrer Beerdigung oder wollen sich nicht intensiver mit dem Thema beschäftigen, dann orientieren Sie sich einfach an deutschen Durchschnittswerten. Die durchschnittlichen Bestattungskosten in Deutschland betragen etwa 6.500€. Sterbe­geld­versicherungen können je nach Anbieter über Summen von 500€ bis etwa 20.000€ abgeschlossen werden.

Kosten einer Bestattung in Deutschland - Beispiel
Grabstelle und Friedhofsgebühren 1.500€
Sarg mit Ausstattung 2.000€
Einsargung, Beisetzung und Gebühren 1.200€
Trauerfeier, Kränze und Blumen 800€
Grabstein: Beschriftung, Aufstellen 2.000€
Traueranzeigen und Sonstiges 500€
GESAMTKOSTEN 8.000€

Sonderfall - Angehörige versichern

Manche Anbieter bieten die Möglichkeit, eine Sterbe­geld­versicherung auch für einen Dritten wie den Partner oder die eigenen Eltern abzuschließen, unter bestimmten Voraussetzungen sogar ohne deren Wissen und Unterschrift.

Auch für Betreute Personen kann bei manchen Anbietern ein Versicherungsantrag vom Betreuer im Namen der betreuten Person gestellt werden.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie einen Angehörigen versichern wollen, wir finden für Sie eine individuelle Lösung.

Zusatzleistungen bei der Sterbe­versicherung

Vorsorgeziel ist die finanzielle Absicherung der Bestattungskosten. Diese letzte Rechnung soll nicht offenbleiben. Beim Abschluss einer Sterbe­geld­versicherung ergeben sich aber oft auch noch zusätzlich Fragen zur eigenen Bestattung.

Einige Versicherer bieten deshalb mehr oder weniger umfangreich zusätzliche Serviceleistungen und Unterstützung zum Thema Sterben, Tod und Trauer, damit die Bestattungsvorsorge individuell und bedarfsgerecht erfolgt.

Auch bieten manche optionale oder teilweise Inklusivleistungen wie die doppelte Leistung bei Unfalltod, die Kinder­mitversicherung, eine Beitragsbefreiung bei Pflegebedürftigkeit, einen digitaler Nachlassplaner, die Rückholung bei Versterben im Ausland und Rechts­beratungen rund ums Thema Vorsorge und Erbe.

Für alle, die mehr als finanzielle Sicherheit suchen und die komplette Trauerfall- und Bestattungs­organisation in vertrauenswürdige, erfahrene Hände geben wollen, kann bei vielen Anbietern im Vorfeld auch ein festes Bestattungspaket gebucht werden. Anstelle solch fester Bestattungs­pakete sollten Sie jedoch besser einfach einen Bestattungs­vorsorgevertrag mit dem lokalen Bestatter Ihres Vertrauens abschließen und diesen dann als Begünstigten der Versicherungs­leistung benennen. So bleibt Ihre Vorsorge individuell und flexibel.


Insolvenzschutz & Sicherheit - das sollten Sie wissen

Für den Fall einer Insolvenz sind alle deutschen Lebensversicherer gesetzlich zur Mitgliedschaft im Sicherungsfonds Protektor verpflichtet. Bei Zahlungs­unfähigkeit eines Mitglieds springt dieser Sicherungsfonds als Auffang­gesellschaft ein, womit die Zahlung der vertraglich vereinbarten Versicherungs­leistung für die Kunden eines insolventen Versicherers garantiert und sicher ist. Das bedeutet für alle Sterbe­geld­versicherungen deutscher Lebens­versicherungs­unternehmen, dass die beim Antrag garantierte Versicherungssumme abgesichert ist.

Sterbekassen und ausländische Versicherer gehören dem Sicherungsfonds nicht an. Die garantierte Versicherungs­leistung ist dort bei Zahlungs­schwierigkeiten in Deutschland nicht gesetzlich abgesichert.


Auf einen Blick - Was ist eine Sterbegeld­versicherung?

mother & daughter

Eine Sterbe­geld­versicherung ist eine Beerdigungsversicherung , die in erster Linie der finanziellen Absicherung der hohen Bestattungskosten dient, damit die Hinterbliebenen im Todesfall gezielt und zeitnah entlastet werden.

In Deutschland wurde das Sterbegeld der gesetzlichen Kranken­versicherung im Jahr 2004 komplett gestrichen. Schon damals war aber aufgrund der geringen Beträge private Vorsorge notwendig. Die Erben sind gesetzlich dazu verpflichtet, die Kosten der Bestattung zu übernehmen. Auch für ein einfaches Begräbnis können schnell mehrere tausend Euro zusammenkommen. Eine gute Sterbe­geld­versicherung deckt diese Vorsorgelücke und sichert so ein würdevolles Begräbnis.

Wurde ein Begünstigter benannt, entfällt für die Auszahlung die sonst notwendige Vorlage eines Erbscheins und im Trauerfall stehen die benötigten Mittel dann besonders schnell und unbürokratisch zur Verfügung. Durch die Bestattungs­vorsorge können zudem persönliche Wünsche des Verstorbenen rechtzeitig und terminunabhängig berücksichtigt werden, gerade auch weil die Testaments­eröffnung oft erst nach der Beerdigung erfolgt.

Im Rahmen der Sterbe­geld­versicherung können im Vorfeld die wichtigsten Eckpunkte zur Beerdigung festgelegt werden wie z.B. Art und Umfang der Begräbnisfeier, Art der Bestattung, oder auch der Ort der Bestattung. Dies ist eine große Entlastung für die Angehörigen oder ermöglicht auch ohne nahe Angehörige, dass die Bestattung würdevoll und gemäß den eigenen Vorstellungen erfolgt.

TIPP - Es gibt nicht die eine Sterbe­geld­versicherung für alle. Welches Produkt für Sie das beste ist, hängt von individuellen Faktoren wie z.B. Ihrem Alter ab.


Versicherungsnehmer, Versicherte Person & Bezugsberechtigter - Wer ist was?

Die Sterbe­geld­versicherung ist eine klassische Kapital­lebens­versicherung auf den Todesfall. Im Hinblick auf Antrag, Versicherungs­schutz und Leistungsfall sollten Sie wissen, wer der Versicherungs­nehmer, die versicherte Person und der Bezugs­berechtigte ist und worauf Sie bei der Ausgestaltung achten sollten.

  • Versicherungsnehmer - Der Versicherungs­nehmer ist die Person, die den Antrag auf Sterbegeld­versicherung stellt, also als Vertragspartei mit dem Versicherer den Versicherungsvertrag abschließt. Der Versicherungs­nehmer ist in der Regel deshalb auch für die Bezahlung der Beiträge zuständig. Er ist auch derjenige mit dem Recht, Änderungen am Vertrag vorzunehmen oder sogar den Vertrag zu kündigen, zu verpfänden, abzutreten oder zu beleihen. Solange keine andere Regelung vereinbart ist, erhält der Versicherungs­nehmer die Leistung aus der Versicherung. Er kann jedoch auch eine andere Person als Bezugs­berechtigten der Leistung bestimmen.
  • Versicherte Person - Die versicherte Person ist die Person, auf deren Todesfall sich der vereinbarte Versicherungs­schutz der Sterbe­versicherung bezieht. Oft ist der Versicherungs­nehmer gleichzeitig die versicherte Person. Bei manchen großen Lebens­versicherern wie der LV 1871 ist beim Sterbegeld mit Monatsbeitrag auch nur diese eine Konstellation erlaubt.
    Die versicherte Person muss jedoch nicht grundsätzlich mit dem Beitragszahler oder dem Versicherungs­nehmer identisch sein. Aus Steuergründen, oder wenn man zum Beispiel Angehörige wie die eigenen Eltern versichern will, kann es bei der Sterbegeld­versicherung sinnvoll sein, dass Versicherungs­nehmer und versicherte Person unterschiedliche Personen sind.
  • Bezugsberechtigter - Der Bezugsberechtigte ist derjenige, der die Versicherungs­summe erhält, wenn die versicherte Person verstirbt. Die Erteilung von Bezugsrechten durch den Versicherungsnehmer ist freiwillig. Wurde kein Bezugs­berechtigter benannt, geht die Leistung einfach an den Versicherungs­nehmer, bzw. fällt in seinen Nachlass. Wurde nichts anderes festgelegt, sind Bezugsrechte widerruflich und können jederzeit während der Laufzeit des Vertrags vom Versicherungs­nehmer wieder geändert und angepasst werden. Bezugsrechte können nach Rang, zu gleichen Teilen oder zu festen Anteilen auch an mehrere Personen vergeben werden und jede beliebige Person oder Entität begünstigen.

FAZIT: Sind Versicherungsnehmer und versicherte Person unterschiedlich und verstirbt die versicherte Person, erfolgt die Auszahlung einfach an den Versicherungs­nehmer.
War der Verstorbene hingegen gleichzeitig Versicherungs­nehmer und versicherte Person, endet der Vertrag. Die Versicherungs­summe fällt dann in den Nachlass des Verstorbenen und geht auf die Erben über, falls es keine Bezugsberechtigten gibt. In dieser Konstellation ist es immer sinnvoll und wichtig, dass der Versicherungs­nehmer rechtzeitig einen Begünstigten benennt.

Überkreuz versichern

Bei der Überkreuz­versicherung versichert jeder Partner als Versicherungs­nehmer den jeweils anderen als versicherte Person. Im Sterbefall wird die Versicherungs­leistung dann direkt an den überlebenden Versicherungs­nehmer ausgezahlt und es fällt keine Erbschaftsteuer an.

In der Regel reichen die hohen Freibeträge unter Verwandten bei Erbschaften aus. Werden jedoch größere Vermögen vererbt, kann die Überkreuz­versicherung sinnvoll sein.

TIPP: Bei der Überkreuz­versicherung sollte bereits bei Vertrags­abschluss vereinbart werden, dass der Vertrag des verstorbenen Partners vom jeweils anderen als Versicherungs­nehmer weitergeführt wird.


Tarifoptionen und Hinweise für Ehe-/Lebenspartner

Viele Eheleute sorgen gemeinsam vor und gehen das Thema Bestattungs­vorsorge gemeinsam an. Anders als bei der Risiko­lebens­versicherung ist ein gemeinsamer Vertrag bei der Sterbe­versicherung jedoch weder zielführend noch sinnvoll. Eine verbundene Lebens­versicherung dient der Existenz­sicherung des überlebenden Partners. Stirbt einer der Ehepartner, endet der Vertrag. Sollen die Bestattungskosten beider Eheleute abgesichert werden, ist eine solche Partner Versicherung also nicht geeignet.

Für jeden Ehe-/Partner wird beim Sterbegeld daher ein eigener Einzelvertrag abgeschlossen, was in Summe auch deutlich günstiger ist. Dabei kann sich jeder entweder selbst versichern oder -was bei einigen Anbietern möglich ist- ein Partner schließt für beide die Verträge ab oder es können sich beide auch jeweils überkreuz versichern.

Bei SeguraLife erhalten Sie beim Abschluss von zwei oder mehr Verträgen wo immer möglich und oft exklusiv Familienrabatt. Sie können den Rabatt ab dem ersten Antrag in Anspruch nehmen und dann ohne Begrenzung für alle folgenden Anträge aus dem engeren Familienkreis nutzen. Dazu zählen der Ehe-/Lebenspartner, aber auch Eltern, Geschwister oder Kinder.


Die Risikolebens­versicherung als Alternative?

Eine Risiko-Lebensversicherung zielt vor allem auf den Existenzschutz von Familien, Immobilien­käufern und Unternehmern. Familien dient sie in jungen Jahren der notwendigen finanziellen Absicherung, falls der Haupternährer ausfällt oder zur Absicherung einer Hypothek auf die gerade erworbene Immobilie. Der Versicherungs­schutz ist deshalb in der Regel zeitlich begrenzt. Die Beiträge zur Risiko­lebensversicherung sind reine Risikobeiträge und enthalten keinen Sparanteil, daher sind die Beiträge auch vergleichsweise günstig. Versterben Sie nach Ablauf der Vertragslaufzeit, erhalten Sie keine Auszahlung.

Die Sterbe­geld­versicherung hingegen zielt nicht auf die Absicherung der Existenz, sondern auf die zuverlässige, gezielte und frühzeitige Bezahlung der Bestattungskosten. Auch Menschen ohne nahe Angehörige sichern sich mit einer Sterbe­geld­versicherung eine angemessene und würdevolle Beerdigung.

Sie bietet lebenslangen Versicherungsschutz, d.h. die Auszahlung der vereinbarten Versicherungs­leistung erfolgt garantiert. Wie lange Beiträge gezahlt werden sollen, kann meist individuell festgelegt werden.

Die Versicherungssumme ist deutlich geringer als bei einer Risiko­lebensversicherung, die in der Regel das 3- bis 5-fache Bruttojahres­einkommen einer Familie absichern soll. Für den Abschluss einer Sterbe­geld­versicherung ist deshalb eine Gesundheits­prüfung nicht zwingend notwendig. Wird eine Gesundheits­prüfung durchgeführt sind die Gesundheitsfragen oft weniger umfangreich als bei einer Risiko­lebensversicherung. Ärztliche Atteste sind meist nicht notwendig.

Hier finden Sie noch ausführlichere Informationen zu den Unterschieden zwischen Sterbe­geld­versicherung und Risikoleben


TIPPs und Hinweise - für eine schnelle Auszahlung

So entspricht das Begräbnis sicher Ihren Vorstellungen. Die Leistung aus Ihrer Sterbe­versicherung kann frühzeitig und unabhängig von der Testamentseröffnung abgerufen werden und steht zeitnah für die Begräbniskosten zur Verfügung.


Sterbe­geld­versicherung Vorteile und Nachteile

Vater und Sohn

Verbraucher­schützer monieren bei der Sterbe­geld­versicherung oft zu lange Wartezeiten, verzögerte Auszahlungen und fehlende Rendite. Und nicht in jeder Situation ist die Sterbe­versicherung die beste Vorsorge­lösung. Vor einem Abschluss sollten deshalb Vor- und Nachteile abgewogen werden um zu entscheiden, in welcher Form die Sterbe­versicherung für den Einzelnen sinnvoll ist, um dann auch die beste Lösung zu finden.

Ein unabhängiger Test der in Deutschland geläufigen Anbieter zeigt, dass es große Unterschiede in den Tarifleistungen gibt. Und eine gute Sterbe­geldversicherung muss gar nicht teuer sein.

Gut zu Wissen: Der Abschluss mit Einmalbeitrag ist eine eigene Tarifvariante und ist gesondert zu betrachten. Renditestark und sicher ist die Einmalzahlung eine attraktive Vorsorgelösung für verschiedene Anlagebedarfe und auch dem Treuhandkonto in allen Belangen überlegen.

Was spricht dafür?

Finanzielle Sicherheit

Ziel der Sterbe­geld­versicherung ist es, die Begleichung der Bestattungskosten im Vorfeld zu regeln. Auch wenn genug Erbmasse vorhanden ist, wollen viele diese letzte Rechnung nicht den Angehörigen überlassen. Zudem wird das Testament oft erst nach der Beisetzung eröffnet. Mit einer Sterbe­geld­versicherung steht das Geld schnell und einfach für die Beerdigung zur Verfügung - und zwar in voller Höhe mit lebenslangem Versicherungsschutz.

Organisatorische und emotionale Entlastung

Neben dem finanziellen Aspekt können mit einer Bestattungsvorsorge wichtige inhaltliche Rahmenparameter zum Begräbnis im Vorfeld festgelegt werden. Das vermeidet Unsicherheit und Streit unter den meist überforderten Angehörigen in der schweren Zeit der ersten Trauer.

Selbstbestimmt Vorsorgen

Entscheiden Sie selbst wie und wo Sie beerdigt werden wollen und geben Sie den finanziellen Rahmen vor. Auch ohne nahe Angehörige sichern Sie sich mit der entsprechenden Bestattungsvorsorge ein Begräbnis nach Ihren Wünschen und Vorstellungen.

Weitere Vorteile:

Die Auszahlung erfolgt steuerfrei

Lebenslanger Schutz

Garantierte Auszahlung der vollen Versicherungssumme

Schnelle, unbürokratische Zahlung an den Bezugsberechtigten

Sterbe­geld­versicherung im Vergleich zu Risiko-Lebensversicherung und Sparbuch
Sterbegeld­versicherung Risikolebens­versicherung Sparbuch/ Fondssparplan
Verwendungsziel Deckung der Bestattungs­kosten Existenz­sicherung Hinter­bliebener Ansparen von Vermögen
Beitrags­zahlungs­dauer flexibel, meist mind. 5 Jahre, auch Einmalzahlung während der Versicherungs­dauer lange Ansparphase bei gleicher Summe
Absicherung in voller Höhe lebenslang nur während Versicherungs­dauer nur angespartes Vermögen
Gesundheitsprüfung vereinfacht oder keine umfassende Gesundheits­prüfung keine
Leistung für Hinterbliebene gezielt für Kosten der Bestattung Existenz­sicherung verfügbares Erbvermögen
Steuerfreie Auszahlung ja ja nein
Schonvermögen/ pfändungssicher ja, Hartz IV sicher fällt ins verfügbare Vermögen fällt ins verfügbare Vermögen

Schonvermögen & Pfändungssicherheit

Die Sterbe­vorsorge zählt im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und aktueller Urteile zum Schonvermögen und wird im sozialen Härtefall nicht angerechnet, wenn sie zweckgebunden und in der Höhe angemessen ist.

Zweckbindung bedeutet, dass der für die Bestattungs­kosten beiseitegelegte Betrag nachweisbar, objektiv und verbindlich vom übrigen Vermögen getrennt ist und eine andere Verwendung so gut wie ausgeschlossen ist. Dies ist bei der Sterbe­geld­versicherung der Fall, solange eine Auszahlung im Erleben ausgeschlossen ist.
Was die Angemessenheit der Höhe der Bestattungs­vorsorge betrifft, wurden laut Deutsche Bestattungs­vorsorge Treuhand AG Beträge bis 11.300€ von den Gerichten bisher als angemessen beurteilt. Weitere Informationen zur Pfändungssicherheit und wie Sie Ihre Bestattungs­vorsorge vor dem Zugriff des Sozialamts schützen können, finden Sie auf unseren Spezialseiten zu diesem Thema.


Was spricht dagegen?

Rendite

Während beim Einmalbeitrag die Rendite bei passender Tarifwahl sogar ausgesprochen attraktiv sein kann, rückt die Rendite bei monatlicher Beitragszahlung zugunsten der Sicherheit in den Hintergrund. Die Sterbe­geld­versicherung mit Monatsbeitrag ist kein Sparplan, sondern eine Versicherung, d.h. im Beitrag ist eine Risikokomponente enthalten, die naturgemäß auf die Rendite drückt. Jeder Versicherungs­nehmer erhält im Todesfall die volle Versicherungssumme, bei Unfall oft sogar die doppelte - und zwar unabhängig wie lange man Beiträge gezahlt hat. Beiträge und Zahlungsdauer basieren daher auf einer Misch­kalkulation mit Versicherungs­nehmern, die sehr früh versterben und nur wenig Beiträge zahlten und solchen mit ausgesprochen langem Leben.

Risiko der Wartezeit

Während bei Tarifen mit Gesundheitsfragen in der Regel Sofortschutz besteht, gibt es bei Tarifen ohne Gesundheitsprüfung immer eine Wartezeit. Diese kann je nach Anbieter bis zu 3 Jahre betragen. Da in der Wartezeit kein Versicherungsschutz besteht, ist es wichtig, dass diese ausgesprochen kurz ausfällt, wie z.B. bei der LV 1871 mit nur 6 Monaten und anschließend gestaffelter Leistung im Todesfall.

Verzögerte Auszahlung bei fehlendem Bezugsberechtigten

Bei guten Sterbegeldversicherern erfolgt die Auszahlung unbürokratisch und schnell nach Vorlage der Sterbeurkunde und des Versicherungsscheins, damit das Geld zeitnah für die Beerdigung zur Verfügung steht. Verzögerungen bei der Auszahlung kann es aber geben, wenn keine begünstigte Person benannt wurde und die Auszahlung an die gesetzlichen Erben geht. Dann muss ein Erbschein vorgelegt werden, dessen Ausstellung mitunter dauern kann.

Eine Versicherung ist kein Sparplan

Die Sterbe­geld­versicherung mit monatlicher Zahlweise ist kein Sparplan. Auch wenn erst wenige Jahre Beiträge gezahlt wurden, wird im Leistungsfall die volle Versicherungs­summe ausbezahlt.

Ein Versicherungs­nehmer, der sehr früh verstirbt, erhält also ein Vielfaches der eingezahlten Beiträge ausgezahlt.
Im Sinne des Risiko­ausgleichs innerhalb der Versicherten­gemeinschaft werden umgekehrt im Falle eines langen Lebens Beitrags­aufwendungen die Versicherungs­summe übersteigen können.

Wenn Sie also sicher sind, dass Sie sehr alt werden, ist ein Sparplan aus wirtschaftlicher Sicht besser. Nur was, wenn Sie doch früher versterben? Die Versicherung ist immer dann erste Wahl, wenn die finanzielle Sicherheit im Vordergrund steht. Zudem gehören Sparpläne wegen der fehlenden Zweckbindung nicht zum Schonvermögen.

Hohe Bonuszahlungen aus der Überschuss­beteiligung am Ende einer langen Laufzeit können mögliche Überzahlungen auch ausgleichen. Finanzstärke und langfristige Substanzkraft eines Versicherers sind damit wichtige Auswahlkriterien.


Häufige Fragen zur Sterbe­geld­versicherung

Bei den meisten Anbietern am Markt ist ein Antrag zwischen 40 bis 75 bzw. höchstens 80 Jahre möglich. Einige wenige bieten die Sterbe­geld­versicherung auch schon ab 18 Jahre an, dann immer mit Gesundheits­prüfung. Wenige ausgewählte Versicherer bieten auch den Abschluss bis 90 Jahre, z.B. die LV 1871 ohne Gesundheits­prüfung und ohne Einschränkungen bis 12.500€ und nur 6 Monaten Wartezeit.
Das Eintrittsalter berechnet sich dabei in der Regel nach dem Beginnjahr der Versicherung und dem Geburtsjahr der zu versichernden Person - und zwar oft unabhängig vom Antrags- und Geburtsmonat.
Bei vielen Anbietern können auch Angehörige wie der Partner oder die eigenen Eltern versichert werden, unter bestimmten Voraus­setzungen sogar ohne deren Wissen und Unterschrift.
Was den Abschluss für Pflege­bedürftige oder betreute Personen betrifft, hat jeder Versicherer andere Annahme­richtlinien und Bedingungen. So sind bei einigen Pflege­bedürftige grundsätzlich vom Antrag ausgeschlossen, andere erlauben zwar einen Antrag für betreute Personen, dann aber nur unter bestimmten Bedingungen, wie z.B. einer begrenzten Versicherungs­summe oder nur mit Einmalbeitrag. Beim Abschluss für Dritte, Betreute Personen oder Pflegebedürftige sollte deshalb immer individuell nach der besten Lösung gesucht werden. Rufen Sie an, wir beraten gern! 09131-625 10 65
In der Regel und bei den meisten Anbietern haben Sie das Recht auf freie und unabhängige Wahl des Bestatters. Sie können den Bestatter Ihres Vertrauens entweder im Vorfeld schon im Antrag aber auch jederzeit später als widerruflich oder auch unwiderruflich Begünstigten benennen. Informationen wie Sie die Versicherungs­leistung über ein Bezugsrecht an den Bestatter "abtreten" und worauf Sie dabei achten sollten, finden Sie hier unter Bezugsrecht .
Bei einigen Versicherern wie der Nürnberger ist die Sterbegeld­versicherung fest und oft unwiderruflich an einen Bestattungs­vorsorge­vertrag gekoppelt. Hier sind Sie dann in der Verfügung der Versicherungs­summe nicht mehr frei, die Leistung geht in jedem Fall an einen entsprechenden Vertrags­bestatter aus dem Kooperationsnetz der jeweiligen Versicherung.
In den Allgemeinen Versicherungs­bedingungen der Sterbe­geld­versicherung ist normalerweise befristet auf die ersten 2 oder 3 Jahre nach Vertrags­abschluss eine Leistung bei vorsätzlicher Selbsttötung ausgeschlossen. Nur wenn nachgewiesen werden kann, dass die Tat in einem die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistes­tätigkeit begangen worden ist, besteht voller Versicherungs­schutz. Ansonsten wird anstelle der garantierten Versicherungs­leistung der Betrag des für den Todestag berechneten Rückkaufs­wertes gezahlt.
Anders sieht es jedoch bei der Sterbehilfe, also dem Sterben auf Verlangen bei Schwerstkranken, aus. Hierzu gibt es zwar keine eindeutigen Regelungen in den Bedingungen, zumindest die LV 1871 und wohl auch die meisten anderen Versicherer leisten jedoch nach eigener Aussage bei Sterbehilfe unabhängig von der 3-jährigen Frist zur Selbsttötung.
Mit einer Abtretungs­erklärung überträgt der Versicherungs­nehmer Ansprüche aus seinem Versicherungs­vertrag auf einen neuen Gläubiger. Der Vertrag läuft unverändert weiter, der Versicherungs­nehmer zahlt weiter Beiträge, aber im Sterbefall steht die Todesfall­leistung aus der Sterbe­geld­versicherung dem neuen Gläubiger zu.
Ist der Versicherungs­nehmer gleichzeitig die versicherte Person, gelten jedoch gesetzliche Vorschriften in Bezug auf die Abtretung:
Ist die Versicherungs­summe kleiner als 3.579€ kann gemäß § 850 b(1) Punkt 4 ZPO nicht gepfändet und damit nach § 400 BGB auch nicht abgetreten werden. Abgetretene Ansprüche gelten also nur für den Teil der Versicherungs­summe, der diesen Mindestbetrag übersteigt. Aufgrund der geringen Versicherungs­summen im Bereich der Sterbevorsorge ist die Abtretung daher in den meisten Fällen nicht geeignet um z.B. Vorsorge­verträge abzusichern.
Bei Zahlungs­schwierigkeiten kommen eine Beitrags­freistellung, Beitrags­reduzierung, Beitrags­stundung oder die Kündigung als mögliche Optionen in Frage.
Bei der Beitragsfreistellung werden Sie ganz oder teilweise von der Beitrags­zahlungs­pflicht befreit und die Versicherungs­summe wird auf eine beitragsfreie Summe herabgesetzt, solange diese einen bestimmten Mindestbetrag erreicht. Ansonsten erhalten Sie den Rückkaufswert und der Vertrag wird aufgelöst. Wenn die verbleibende Versicherungs­summe und der Monatsbeitrag bestimmte Mindestwerte nicht unterschreiten, ist in der Regel auch eine Beitragsreduzierung möglich.
Sterbegeld­versicherungen können jederzeit zum Schluss der laufenden Versicherungs­periode ganz oder teilweise gekündigt werden. Im Fall der Kündigung oder teilweisen Kündigung erhalten Sie den Rückkaufswert abzüglich eines Stornoabzugs. Beachten Sie, dass gerade in der Anfangszeit aufgrund von Abschluss- und Vertriebs­kosten nur der Mindestwert als Rückkaufswert vorhanden ist und der Rückkaufswert niedriger als die eingezahlten Beiträge sein kann. Lassen Sie sich in jedem Fall vor einer Entscheidung beraten.
Bei vorrübergehenden Schwierigkeiten ist die Stundung der Beiträge über einen begrenzten Zeitraum die beste Lösung. Bei der Beitrags­stundung bleibt während der Stundungszeit der volle Versicherungs­schutz bestehen. Anders als bei einer Beitrags­freistellung profitieren Sie also weiterhin vom vollen Versicherungs­schutz. Die Beitragslücke wird dann später durch Nachzahlungen wieder aufgefüllt, d.h. Sie zahlen die ausgesetzten Beiträge später nach.
Versicherungs­leistungen, die aufgrund des Todes der versicherten Person ausgezahlt werden (Todesfall­leistungen), sind in vollem Umfang einkommens­steuerfrei. Ansprüche oder Leistungen aus der Sterbe­versicherung unterliegen jedoch der Erbschafts­steuer, wenn sie aufgrund einer Schenkung des Versicherungs­nehmers unter Lebenden oder bei dessen Tod als Erwerb von Todes wegen (z. B. aufgrund eines Bezugsrechts oder als Teil des Nachlasses) erworben werden. Die tatsächliche Erbschafts­steuer­schuld ist dabei von den individuellen Verhältnissen (z. B. den zur Verfügung stehenden Freibeträgen nach § 16 ErbStG) abhängig. Wird die Versicherungs­summe an den Versicherungs­nehmer ausgezahlt, ist sie nicht erbschafts- oder schenkungs­steuerpflichtig.
Hinweis: Die hier angeführten Verbraucher­hinweise sind allgemeine Hinweise zum aktuellen Steuerrecht, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit keine Haftung übernommen wird. Bei spezifischen Fragen zur steuerlichen Behandlung wenden Sie sich am besten an einen Steuerberater.
Bestattungs­kosten sind aus dem Vermögen bzw. Nachlass des Verstorbenen zu zahlen. Erbe und Bestattungs­pflichtiger müssen dabei nicht unbedingt dieselbe Person sein. Während der oder die Erben des Verstorbenen verpflichtet sind, für die Kosten der Beerdigung aufzukommen, liegt die Bestattungs­pflicht unabhängig vom Erbe immer bei den Angehörigen. Organisiert also ein nicht erbberechtigter Angehöriger die Bestattung, kann sich dieser die Kosten von den Erben im angemessenen Umfang erstatten lassen.
Kann dem zur Bestattung Verpflichteten aus persönlichen und wirtschaftlichen Gründen nicht zugemutet werden die Bestattungs­kosten zu tragen und sind diese nicht aus dem Nachlass gedeckt, dann kann beim Sozialhilfe­träger ein Antrag auf Kosten­übernahme gestellt werden. Der Staat übernimmt dann die Kosten für eine einfache, ortsübliche Erd- oder Feuerbestattung.

Fragen zur Sterbe­geld­versicherung? 09131-625 10 65