Segura GmbH

Finanzielle Vorsorge: Ist eine Sterbegeldversicherung sinnvoll?

Wer für den Ernstfall vorsorgen möchte, muss sich nicht nur rechtzeitig über sein Testament Gedanken machen, sondern stellt sich auch die Frage, ob eine Sterbegeldversicherung sinnvoll ist. Eine pauschale Antwort auf diese Frage gibt es nicht, denn diese hängt immer von den persönlichen Umständen und Vorstellungen ab.

Mit einer Sterbegeldversicherung soll im Vorfeld sichergestellt werden, dass im Todesfall eine bestimmte Geldsumme zeitnah, zielgerichtet und noch vor der Testamentseröffnung zur Begleichung der eigenen Beerdigungskosten zur Verfügung steht um z.B. Angehörigen die finanzielle Belastung der Begräbniskosten zu ersparen.

Und weil eine Sterbegeldversicherung sogar ohne Gesundheitsfragen abgeschlossen werden kann, ist sie gerade auch für Menschen mit gesundheitlicher Vorbelastung und im fortgeschrittenen Alter noch eine gute Möglichkeit der Vorsorge.

Inwiefern eine Sterbegeldversicherung für Sie sinnvoll sein kann erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Sterbegeldversicherungen vom Spezialisten

Ist für Sie der Abschluss einer Sterbeversicherung sinnvoll, dann gilt es das passende Produkt zu finden.

Wir haben den Markt analysiert, Tarife verglichen und eine sorgfältige Vorauswahl getroffen - bei SeguraLife finden Sie die passende Sterbegeldversicherung.

Icon Sterbegeldversicherung

Sterbe­geld­versicherung Vergleich

Leistungsvergleich ausgewählter Sterbe­geld­versicherungen im Überblick.


Das Sterbegeld - Leider passé

Nur noch wenige Anspruchsberechtigte:

Arbeitnehmer mit besonderen vertraglichen Leistungen

Opfer von Arbeitsunfällen/ Berufskrankheiten

Beamte der Länder und des Bundes

Berechtigte gemäß Bundesversorgungsgesetz (bspw. Kriegsopfer)

Bis zum Januar 2004 hatte jeder deutsche Bundesbürger im Todesfall Anspruch auf ein vom Staat gezahltes Sterbegeld (auch Beerdigungszuschuss genannt).

Diese gesetzlich vorgeschriebene, einmalige Zahlung sollte dem Verstorbenen ein würdiges Begräbnis sichern und die Angehörigen bezüglich der hohen, mit der Bestattung verbundenen Kosten entlasten.

Heute zählt das Sterbegeld jedoch nicht mehr zum generellen Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung und lediglich noch einige wenige Personengruppen haben einen Anspruch auf einen staatlichen Beerdigungszuschuss.

Für alle anderen gilt, sich selbstständig um eine entsprechende Absicherung für den Todesfall zu kümmern. Eine gute Möglichkeit, soll es lediglich um die Abdeckung der Begräbniskosten gehen, bietet die Sterbegeldversicherung (auch Sterbeversicherung).


Was genau ist eine Sterbeversicherung und wann ist sie sinnvoll?

Bei der Sterbeversicherung handelt es sich, im Unterschied zu beispielsweise einer Risikolebensversicherung, um eine spezielle Form der Kapitallebensversicherung. Das bedeutet, dass sie durch den Sparanteil im Beitrag über einen anwachsenden Rückkaufswert verfügt und die Möglichkeit einer Beitragsfreistellung bietet.

Die Sterbeversicherung ist jedoch nicht auf eine Existenzsicherung der Hinterbliebenen ausgelegt, sondern vordergründig dazu gedacht, bereits zu Lebzeiten die eigene Beerdigung sinnvoll zu planen und frühzeitig zu bezahlen, ohne dass hierzu die Angehörigen monetär belastet werden.

Die Police läuft in der Regel bis zum Tod des Versicherungsnehmers und garantiert in jedem Fall eine Auszahlung der vereinbarten Versicherungssumme. Diese Summe ist im Vergleich zur Risikolebensversicherung sehr überschaubar und beträgt in der Regel lediglich zwischen 1.500 und 20.000 Euro.

Dadurch bietet sie jedoch den Vorteil, dass sie ohne Gesundheitsprüfung bzw. mit einer stark vereinfachten Gesundheitserklärung abgeschlossen werden kann und somit auch für gesundheitlich vorbelastete und ältere Personen durchaus sinnvoll ist. Beim Abschluss der Versicherung können auf Wunsch zudem bereits organisatorische Festlegungen erfolgen oder ein Bestatter benannt werden. Eine solche Police entlastet somit nicht nur den hinterlassenen Ehepartner sowie die Kinder und deckt die Beerdigungskosten ab, sie gewährleistet auch eine würdevolle Bestattung.

Für diejenigen, die beabsichtigen, sich vorsorglich um die Organisation des eigenen Begräbnisses sowie die Finanzierung der damit in Verbindung stehenden Kosten zu kümmern und ihren Hinterbliebenen keine "offene Rechnung" hinterlassen wollen, kann eine Sterbegeldversicherung somit ausgesprochen sinnvoll sein.

TIPP für eine schnelle Auszahlung

Um sicherzustellen, dass kein Angehöriger bei der Begleichung der Beerdigungs­kosten in Vorleistung gehen muss, sollte die vereinbarte Versicherungs­summe im Todesfall möglichst zügig bereitstehen. Dies ist gewährleistet, wenn ein Begünstigter oder Bezugs­berechtigter im Versicherungs­schein benannt wurde. Ohne Bezugs­berechtigten erfolgt die Auszahlung an die gesetzlichen Erben. Dazu muss dem Versicherer ein Erbschein vorgelegt werden. Bis zur Ausstellung eines Erbscheins können jedoch mehrere Wochen vergehen.

Mehr Informationen zur Auszahlung von Sterbegeldversicherungen


Zu welchem Zeitpunkt ist der Abschluss einer Sterbegeldversicherung sinnvoll?

Mit dem Abschluss sollte man möglichst nicht bis ins ganz hohe Rentenalter warten, denn mit voranschreitendem Alter steigen auch die Beitragszahlungen. Grundsätzlich sollte man je nach Alter auch immer die Möglichkeit der Einmalzahlung prüfen. Für junge Familienväter, die sich bereits in frühen Jahren um eine entsprechende Absicherung kümmern, sind die Konditionen naturgemäß deutlich günstiger, insbesondere, wenn zusätzlich die Beitragszahlungsdauer verkürzt und damit die Gesamtbeitragssumme optimiert wird.

Ein wichtiger Aspekt ist auch die Wartezeit, denn diese gibt an, ab welchem Zeitpunkt nach Versicherungsabschluss frühestens eine Auszahlung erfolgen kann. Gerade junge Menschen sind meist körperlich noch so fit, dass für sie günstige Tarife mit Gesundheitsprüfung wählbar und sinnvoll sind. Denn so genießen sie sofortigen Versicherungsschutz ohne Wartezeit. Ältere oder gesundheitlich angeschlagene Personen hingegen bevorzugen Tarife ohne Gesundheitsfragen und haben damit immer eine Wartezeit. Diese sollte möglichst kurz sein, wie z.B. bei der LV 1871 mit nur 6 Monaten, da während der Wartezeit kein Versicherungsschutz besteht.

Manche Anbieter haben zudem eine Altersbegrenzung beim Abschluss. Wartet man mit dem Abschluss der Sterbegeldversicherung bis nach dem 75. Lebensjahr, ist die Auswahl der Versicherungsoptionen eingeschränkter.


Die Sterbegeldversicherung – Sinnvoll abgesichert bis ins hohe Alter

Wer sich frühzeitig mit der, wenn auch unangenehmen, Thematik des eigenen Ablebens beschäftigt sorgt mit einer Sterbegeldversicherung für Planungssicherheit und eine entsprechende finanzielle Absicherung, denn die Auszahlung der Versicherungssumme in vereinbarter Höhe ist im Todesfall garantiert und steht zeitnah und unbürokratisch direkt zur Beerdigung zur Verfügung.

Eine Sterbeversicherung legt nicht nur den Grundstein für eine würdevolle Bestattung, sondern hilft im Vorfeld wichtige Eckpunkte zur Beerdigung zu definieren, wie z.B. Art und Umfang der Begräbnisfeier, Bestattungsart und Bestattungsort. Dies ist oft eine große Entlastung für die hinterbliebene Familie und ermöglicht auch ohne nahe Angehörige, dass die Bestattung gemäß den eigenen Vorstellungen erfolgt.

Je nach Eintrittsalter und Gesundheitszustand gibt es passende Tarife mit oder ohne Gesundheitsfragen, Sofortschutz oder mit besonders kurzer Wartezeit und Tarife mit flexibler Beitragszahlungsdauer speziell für jüngere Personen. Informieren Sie sich vor einem Abschluss deshalb ausführlich und lassen Sie sich umfassend beraten. Sie finden auf SeguraLife.de detaillierte Informationen rund ums Thema Sterbeversicherung und eine Auswahl hochwertiger Versicherungslösungen mit oder ohne Gesundheitsprüfung und Wartezeit für Versicherungsnehmer von 18 bis 90 Jahren. So finden Sie einfach und sicher die für Sie ideale Bestattungsvorsorge.


Fragen zur Sterbegeldversicherung? 09131-625 10 65