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Die Bestattungs­versicherung zur finanziellen Sicherheit und Vorsorge

Beerdigungen in Deutschland sind teuer. Vielen ist es wichtig, ihre Angehörigen mit dieser letzten Rechnung nicht unnötig finanziell zu belasten.

Mit einer Beerdigungs­versicherung kann die Begleichung der Bestattungs­kosten frühzeitig und zuverlässig sichergestellt werden. Im Todesfall steht den Hinterbliebenen ein vorher vereinbarter Geldbetrag zeitnah und unbürokratisch für die Bestattung zur Verfügung.

Als Spezialist für die Bestattungs­vorsorge haben unsere Experten den Markt analysiert und mehr als 30 Anbieter bewertet und verglichen - von A wie Allianz über ERGO, HUK, LV 1871 bis W wie Württembergische.

Wir zeigen Ihnen worauf Sie achten müssen und welches die besten Beerdigungs­versicherungen sind. So können Sie mit Weitsicht und Verantwortung vorsorgen und für gezielte Entlastung im Sterbefall sorgen.

Fragen zur Beerdigungs­versicherung? Rufen Sie an, wir beraten gern! 09131-625 10 65

Beerdigungs­versicherung im Test

Unsere Experten haben für Sie den Markt analysiert, über 30 Tarife, Anbieter und Bedingungs­werke verglichen und für Sie bewertet. Zum Test

Ob mit oder ohne Gesundheits­prüfung, ob für Rentner, Eheleute oder zur Versicherung Angehöriger - hier finden Sie die passende Versicherungs­lösung.


Ziel der Beerdigungs­versicherung auf einen Blick

Ziel der Beerdigungs­versicherung

Eine Beerdigungs­versicherung - häufig auch "Sterbe­geld­versicherung" genannt - dient in erster Linie der finanziellen Absicherung der hohen Bestattungs­kosten und gegebenenfalls auch Kosten einer Dauergrabpflege, damit die Hinterbliebenen im Todesfall gezielt und zeitnah entlastet werden, und zwar unabhängig von Testament und Erbe.

In Deutschland wurde das Sterbegeld der gesetzlichen Kranken­versicherung im Jahr 2004 komplett gestrichen. Auch damals hat aber die Leistung der Krankenkasse schon nicht zur Kosten­deckung gereicht. Erben sind gesetzlich verpflichtet, die Kosten der Bestattung zu übernehmen. Heute können für ein einfaches Begräbnis schnell mehrere tausend Euro zusammenkommen. Eine gute Versicherung deckt diese Vorsorgelücke und sichert so ein würdevolles Begräbnis.


Warum Versicherung für die Beerdigungs­kosten?

Wer sich über die eigene Bestattung oder den Sterbefall naher Angehöriger Gedanken macht und noch zu Lebzeiten vorsorgen möchte, tut dies aus den unterschiedlichsten Gründen. Häufig steht die finanzielle Absicherung im Vordergrund. Aber auch die organisatorische und emotionale Entlastung der Hinterbliebenen oder der Wunsch nach einem selbstbestimmten Vorsorgen für den eigenen Tod können wichtige Motive für eine eigenbestimmte, frühzeitige Bestattungs­vorsorge sein.

Für die Absicherung über eine Beerdigungs­versicherung sprechen dabei vor allem die folgenden Punkte:

Finanzielle Sicherheit

Mit einer Bestattungs­versicherung ist die Begleichung der Bestattungs­kosten im Vorfeld fest geregelt. Auch wenn genug Erbmasse vorhanden ist, wollen viele diese letzte Rechnung nicht den Angehörigen überlassen. Über die Versicherung steht das Geld schnell und zuverlässig für die Beerdigung zur Verfügung - unabhängig von Testament und Erbe.
Mit einer Beerdigungs­versicherung können zudem auch diejenigen zuverlässig vorsorgen, die den hohen Betrag langfristig mit monatlichen Beiträgen "ansparen" müssen und dabei von Anfang an auch im Fall eines frühen Todes umfassend abgesichert sein wollen - und zwar in voller Höhe mit lebenslangem Versicherungs­schutz.

Als Schonvermögen geschützt

Damit eine Bestattungs­vorsorge sicher vor dem Zugriff des Sozialamts ist, muss sie zweckgebunden und angemessen sein. Geld, das Sie auf einem normalen Sparbuch zurücklegen, erfüllt diese Zweckgebundenheit nicht. Nur feste, auf speziellen Treuhandkonten oder in Sterbeversicherungen gebundene Beträge können nach aktueller Rechtsprechung als Schonvermögen anerkannt werden.

Lebenslanger Schutz von Anfang an

Der Versicherungs­schutz gilt unbegrenzt ein Leben lang und die Auszahlung der Versicherungsleistung ist garantiert.
Hinweis: Bei Anbietern wie Gothaer, Münchener Verein oder VPV endet der Versicherungs­schutz mit Ablauf des 100. Lebensjahres. Die Versicherungs­summe wird dann im Erlebensfall ausgezahlt. Solche Sterbe­geld­versicherungen mit Enddatum empfehlen wir nicht.

Steuerfreie & schnelle Auszahlung

Norbert

Bei guten Anbietern erfolgt die Auszahlung unbürokratisch und schnell nach Vorlage der Sterbeurkunde und des Versicherungs­scheins. Verzögerungen kann es geben, wenn keine begünstigte Person benannt wurde und die Auszahlung an die gesetzlichen Erben geht. Sind Sie gleichzeitig Versicherungsnehmer und versicherte Person, empfehlen wir daher immer die Einräumung eines Bezugsrechtes .
Todesfall­leistungen sind einkommensteuerfrei. Informationen zur Besteuerung von Sterbe­versicherungen finden Sie auf unserer Spezialseite Steuer im Wissensbereich.

Wie hoch absichern?

Je nach Bestattungs­art, Sarg, Bestattungsort, Umfang der Trauer­feier und persönlichen Vorstellungen können die Kosten für eine Beisetzung erheblich variieren.

Wollen Sie einen genauen Betrag, besprechen Sie mit dem Bestatter Ihres Vertrauens Ihre Wünsche und halten die Kosten dafür in einem Bestattungs­vorsorgevertrag fest.

Oder Sie orientieren sich an deutschen Durchschnitts­werten. Die durch­schnittlichen Bestattungs­kosten betragen etwa 6.500€.

Ein Aspekt, der oft fehlt, aber zur finanziellen Betrachtung von Beerdigungs­kosten gehören kann, sind auch die Kosten einer Dauergrab­pflege. Sei es, weil Sie mit der Grabpflege keine nahen Angehörigen belasten wollen oder diese nicht am Ort wohnen.

Flexibel bleiben

Mit einer Beerdigungs­versicherung bleiben Sie flexibel: Sie können sie zur rein finanziellen Absicherung nutzen und die Versicherungssumme den Hinterbliebenen im Sterbefall frei zur Verfügung stellen. Sie können die Verwendung aber auch an eine formlose Bestattungs­verfügung binden und damit einen organisatorischen und inhaltlichen Rahmen vorgegeben. Oder Sie schließen mit dem Bestatter Ihres Vertrauens einen Bestattungs­vorsorge­vertrag ab und bennen den Bestatter direkt als Bezugs­berechtigten der Versicherungs­leistung.


Darauf sollten Sie achten - So finden Sie das passende Produkt

Es gibt nicht das eine Produkt für alle. Welcher Anbieter für Sie am besten geeignet ist, hängt von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel Ihrem Alter. Unabhängig wie alt Sie sind, ob Sie sich selbst, sich gemeinsam als Ehepaar oder einen Angehörigen versichern wollen - es gibt einige grundsätzliche Dinge, die Sie bei der Auswahl der passenden Beerdigungs­versicherung beachten sollten:

Gesundheitsprüfung - bei den meisten Tarifen nicht notwendig

Auch wenn es sich bei der Beerdigungs­versicherung um eine kleine Kapital­lebens­versicherung handelt, verzichten die meisten Anbieter aufgrund der geringeren Versicherungs­summen und der oft älteren Kundschaft auf Gesundheits­fragen.

Tarife ohne Gesundheitsprüfung haben jedoch immer eine Wartezeit. Sofortschutz ohne Wartefrist erhält man nur, wenn man beim Antrag Aussagen zum Gesundheitszustand macht. Nur ganz wenige Anbieter am Markt bieten überhaupt Tarife mit einer Gesundheitserklärung und ohne Wartezeit.

Wartezeit - möglichst kurz

Bei vielen Versicherern beträgt die Wartezeit bis zu 3 Jahre. In dieser Zeit ist die Finanzierung der Beerdigungskosten nicht gesichert. Solche Tarife sind deshalb ungeeignet.

Wir empfehlen ausschließlich Versicherungen mit besonders kurzen Wartezeiten. Anbieter wie die LV 1871, die Bayerische und die IDEAL bieten Tarife ohne Gesundheitsfragen mit kurzen Wartezeiten ab 6 Monaten.

Angehörige versichern

Je nach Anbieter können Sie auch Angehörige versichern und einen Vertrag für den Partner oder die eigenen Eltern abschließen, unter bestimmten Voraussetzungen sogar ohne deren Wissen und Unterschrift.

Auch für Betreute Personen kann bei manchen Anbietern ein Antrag gestellt werden - auch vom Betreuer im Namen der betreuten Person.

Gerne finden wir für Sie eine individuelle Lösung. Rufen Sie an!


Die besten Versicherungs­lösungen im Test 2020

Testsiegel

Oft verstecken sich Tarifdetails im Kleingedruckten und sind nicht gleich erkennbar. Unsere Experten haben die Anbieter von Sterbegeld in Deutschland im Detail analysiert, sorgfältig bewertet und für Sie verglichen - unabhängig & objektiv.

Unsere Produkt­empfehlungen basieren auf einem umfassenden Test , in dem alle wichtigen Kriterien wie Wartezeit, Staffel­regelung, Gesundheits­fragen, Zusatzleistungen sowie Preis-Leistungs­verhältnis und die Finanz- und Leistungsstärke des Versicherers betrachtet wurden.


Produktempfehlungen - Testsieger Stand 2020

Welche Bestattungs­versicherung im Vergleich die beste ist, hängt auch von Ihrem Alter ab. Auf Basis einer umfassenden Analyse der Testergebnisse empfehlen unsere Spezialisten die folgenden Versicherungen:

Ihr Alter Testsieger Wartezeit Empfehlung/ Kommentar Zum Anbieter
< 40 Jahre In der Altersklasse unter 40 Jahren sind nur Tarife mit Gesundheits­prüfung empfehlenswert. Von diesen ist die Monuta die beste Option. Alternativ: Eine Risiko­lebens­versicherung in Kombination mit einem Sparplan.
Alter 40 - 49 In der Altersklasse 40 bis 49 Jahre hat die Monuta den besten Tarif ohne Wartezeit mit Gesundheits­erklärung. Wollen oder können Sie keine Gesundheits­erklärung abgeben, empfehlen wir die Bayerische mit besonders kurzer Wartefrist oder die SIGNAL IDUNA mit besonders wirtschaftlichem Preis-Leistungs­verhältnis.
Logo Monuta Keine Mit Gesundheits­erklärung. Für Jüngere oder Antragsteller mit nur leichten Vorerkrankungen hat die Monuta den besten Tarif ohne Wartezeit. zur Monuta Beitrag berechnen
Logo Bayerische 6 Monate * Ohne Gesundheits­prüfung mit bester Wartezeit. Die Bayerische hat bis 50 Jahre die kürzeste Wartezeit, beste Staffelung und ist hier Testsieger. zur Bayerische Beitrag berechnen
Logo Signal Iduna 24 Monate Ohne Gesundheits­prüfung mit bestem Preis. Die SIGNAL IDUNA hat ein sehr gutes Preis-Leistungs­verhältnis und ist hier besonders günstig. zur SIGNAL IDUNA Beitrag berechnen
Alter 50 - 80 In der Altersklasse 50 bis 80 Jahre empfehlen wir nur Tarife ohne Gesundheitsprüfung. Testsieger mit dem besten Tarif ist die LV 1871. Empfehlenswert ist auch die Bayerische, vor allem wenn Sie Angehörige versichern. Mehr Tarifoptionen, Zusatz­leistungen und Schutz bis 20.000€ bietet die IDEAL als attraktive Alternative.
Logo LV 1871 6 Monate * Ohne Gesundheitsprüfung. Die LV 1871 hat die kürzeste Wartezeit, beste Staffelung, günstige Tarife und ist mit Abstand Testsieger. zur LV 1871 Beitrag berechnen
Logo Bayerische 6 Monate * Ohne Gesundheitsprüfung. Fair, bewährt und sicher. Die Bayerische empfiehlt sich vor allem dann, wenn Sie Angehörige versichern wollen. zur Bayerische Beitrag berechnen
Logo IDEAL 9 Monate * Ohne Gesundheitsfragen. Die IDEAL bietet mehr Tarifoptionen, Zusatz­leistungen wie Rückhol­kosten­schutz und Versicherungs­summen bis 20.000€. zur IDEAL Beitrag berechnen
> 80 Jahre In der Altersklasse über 80 Jahre bietet die LV 1871 unter den wenigen Anbietern den klar besten Tarif mit exzellenter Wartezeitregelung, ohne Gesundheits­fragen und Abschluss sogar für Pflegebedürftige und betreute Personen.
Logo LV 1871 6 Monate * Ohne Gesundheitsprüfung. Auch für betreute Personen. Für über 80 Jährige ist die LV 1871 klarer Testsieger. Maximales Eintrittsalter 90 Jahre. zur LV 1871 Beitrag berechnen

* Wartezeit mit im Anschluss gestaffelter Auszahlung.
Bei Tod durch Unfall gilt bei den hier empfohlenen Anbietern keine Wartezeit und es besteht sofortiger Versicherungs­schutz.


Sparmöglich­keiten, Tipps & wichtige Hinweise

Welcher Tarif für Sie in Frage kommt und welche Produkte wir empfehlen, hängt von vielen Faktoren ab. Entscheidend ist der ideale Mix aus Wartezeit­regelung, Gesundheits­prüfung, Leistungs­stärke und Prämien­niveau. Am Ende spielt aber auch der Preis eine große Rolle. Weil wir verfügbare Rabattierungen im Rahmen von Kollektiv­tarifen oder Ehe-/ Partner- und Familienrabatten selbstverständlich weitergeben, sind die Testsieger bei uns besonders günstig. Achten Sie insbesonders auf die folgenden Sparmöglichkeiten & Rabatte:

  • Ehe-/Partnertarife - Bei SeguraLife erhalten Sie beim Abschluss von zwei oder mehr Verträgen bei IDEAL und/ oder der Bayerischen exklusiv Familienrabatt. Dabei können Sie den Rabatt bereits ab dem ersten Antrag in Anspruch nehmen und dann ohne Begrenzung für alle folgenden Anträge aus dem engeren Familienkreis wie Ehe-/Lebenspartner, aber auch Eltern, Geschwister oder Kinder. Versicherungsoptionen für Eheleute
  • Sondertarife - Die LV 1871 erhalten Sie bei SeguraLife ohne zusätzliche Kosten oder Verpflichtungen auch im vergünstigten Gruppen­tarif (VR0) des Münchener Begräbnis­vereins. Zur LV 1871
  • Einmalzahlung - Steht Ihnen ein größerer Geldbetrag zur Verfügung, ist der Abschluss einer Bestattungs­versicherung mit einer Einmalzahlung eine renditestarke und günstige Tarifoption und gerade im aktuellen Niedrig­zinsumfeld eine attraktive Anlageform für Beträge bis 20.000€.

TIPP: Bezugsrechte einräumen

Sind Sie gleichzeitig Versicherungs­nehmer und versicherte Person, benennen Sie einen Bezugsberechtigten .

Dann erfolgt die Auszahlung aus der Beerdigungs­versicherung im Todesfall schnell und unbüro­kratisch - unabhängig von Testament und Erbe.


Alternativen zur Bestattungs­versicherung - Risikoleben, Treuhandkonto & klassischer Sparplan

Die klassische Beerdigungs­versicherung als Todesfall­absicherung mit Fokus auf den Beerdigungskosten ist nicht die einzige Möglichkeit der Vorsorge. Je nach individuellem Vorsorge-Schwerpunkt können die Risiko­lebens­versicherung, das Treuhand­konto oder ein regulärer Sparplan denkbare Alternativen sein:

Klassischer Sparplan

Bei der Bestattungs­versicherung erhält jeder Versicherungs­nehmer im Todesfall die volle Versicherungssumme und zwar unabhängig davon wie viele Beiträge er schon gezahlt hat. Beiträge und Zahlungsdauer basieren auf einer Mischkalkulation mit Versicherungs­nehmern, die sehr früh versterben und nur wenig einzahlten und solchen mit ausgesprochen langem Leben. Dies kann bei Versicherungs­nehmern mit langer Beitrags­zahlungs­dauer zu einer sogenannten Überzahlung führen.

Wenn Sie also sicher sind, dass Sie noch lange leben, dann kann das Ansparen der Bestattungskosten langfristig wirtschaftlicher sein als der Abschluss einer Versicherung. Die angesparte Summe kann dann am Ende höher sein, als die garantierte Todesfall­leistung aus der Versicherung, selbst wenn zusätzliche Überschuss­zahlungen des Versicherers diese Differenz noch abfedern. Beachten Sie dabei, dass reguläre Sparkonten jedoch kein Schonvermögen sind.

Risiko­lebens­versicherung

Oft wird die Risiko­lebens­versicherung als Alternative zur Sterbe­geld­versicherung genannt. Beides sind Absicherungen für den Todesfall. Die Risikoleben dient jedoch vor allem jungen Familien, frischen Eigenheim­besitzern oder Geschäfts­partnern zur Existenzsicherung, hat daher sehr hohe Vorsorge­summen und bietet zeitlich begrenzten Schutz in einer sensiblen Lebensphase. Nach Ablauf der vereinbarten Versicherungszeit endet der Schutz, ohne dass es zu einer Auszahlung kommt.

Die Bestattungs­versicherung mit ihren geringeren Versicherungs­summen bietet hingegen lebenslangen Schutz und führt garantiert zur Auszahlung, damit dann im Todesfall gezielt ein Geldbetrag zur Begleichung der Bestattungs­kosten zur Verfügung steht.

Jede dieser beiden Produkte hat ihre Berechtigung, zielt aber auf unterschiedliche Bedürfnisse in unterschiedlichen Lebenslagen. Bevor junge Leute eine Versicherung für Beerdigungskosten abschließen, sollten sie zunächst existenz­bedrohende finanzielle Folgen ihres Todes über eine Risiko­lebens­versicherung absichern.

Treuhandkonto

Treuhandkonten werden fast ausschließlich in Verbindung mit einem Bestattungs­vorsorge­vertrag genutzt. Die Eröffnung und Einrichtung des Treuhand­kontos erfolgen daher meist direkt über das Bestattungsinstitut. Je nach Treuhand­gesellschaft wird dazu eine geringe Einrichtungs­gebühr verlangt.

Die Treuhand­gesellschaft verwaltet dann die hinterlegte Einlage und informiert jährlich zum Stand des Kontos. Da ein Treuhandkonto in der Anlage­philosophie ein reines Sparkonto ist, werden im aktuellen Niedrig­zinsumfeld mit den Einlagen über die Laufzeit keine oder nur minimale Zinserträge erzielt.

Im Sterbefall wird das Treuhand­vermögen und gegebenenfalls aufgelaufene Zinsen an den Bestatter zur Erfüllung des Vorsorge­vertrags ausgezahlt.

TIPP: Prüfen Sie als renditestarke und sichere Alternative die Finanzierung mit Einmalbeitrag in eine Sterbe­geld­versicherung.


Häufige Fragen zur Bestattungs­kosten­versicherung

Bis zu welchem Alter kann man sich versichern?

Bei den meisten Bestattungs­kosten­versicherungen ist ein Antrag bis 75 oder höchstens 80 Jahre möglich. Einige wenige bieten aber auch den Abschluss bis 90 Jahre, z.B. die LV 1871 ohne Gesundheits­prüfung und ohne Einschränkungen bis 12.500€ und nur 6 Monaten Wartezeit.

Das Eintrittsalter berechnet sich dabei in der Regel nach dem Beginnjahr der Versicherung und dem Geburtsjahr der zu versichernden Person - und zwar unabhängig vom jeweiligen Monat. So beträgt bei einem Versicherungs­beginn im Jahr 2020 das Eintrittsalter einer im Jahr 1945 geborenen Person immer 75 Jahre.

Wie wird die Bestattungs­versicherung versteuert?

Bei spezifischen Fragen zur steuerlichen Behandlung wenden Sie sich am besten an einen Steuerberater. Grundsätzlich gelten jedoch die folgenden allgemeinen Bestimmungen:

Gehört die Beerdigungs­versicherung zum Schonvermögen?

Bestattungs­versicherungen gehören wie auch spezielle Treuhand­konten im Rahmen der Bestattungs­vorsorge nach aktueller Recht­sprechung zum Schonvermögen, wenn sie zweckgebunden und in der Höhe angemessen sind.

Zweckbindung bedeutet, dass der für die Beerdigungs­kosten beiseitegelegte Betrag nachweisbar, objektiv und verbindlich vom übrigen Vermögen getrennt ist und eine andere Verwendung so gut wie ausgeschlossen ist. Dies ist bei der Versicherung der Fall.

Was die Angemessenheit der Höhe der Bestattungs­vorsorge betrifft, wurden laut Deutsche Bestattungs­vorsorge Treuhand AG Beträge bis 11.300€ von den Gerichten bisher als angemessen beurteilt. Informieren Sie sich in jedem Fall frühzeitig zur Pfändungssicherheit und wie Sie Ihre Bestattungs­vorsorge vor dem Zugriff des Sozialamts schützen können.

Können auch Pflege­bedürftige und betreute Personen noch versichert werden?

Was den Abschluss einer Beerdigungs­versicherung für Pflege­bedürftige oder betreute Personen betrifft, hat jeder Versicherer eigene Annahmerichtlinien. So schließen manche in ihren Annahme­richtlinien Pflege­bedürftige grundsätzlich aus, manche erlauben zwar einen Antrag für betreute Personen, dann aber nur unter bestimmten Bedingungen, wie z.B. einer begrenzten Versicherungs­summe oder nur mit Einmalbeitrag. Deshalb sollte im Fall von Pflege­bedürftigkeit oder Betreuung immer individuell nach der besten Lösung gesucht werden. Rufen Sie an, wir beraten gern! 09131-625 10 65


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